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Kölnbuch
Von Jörg Sundermeier (Hg.) Claudia Honecker
Geschichten und Bilder
240 Seiten
13,00 € (24,00 SFr) 
 
ISBN : 3-935843-54-2
Textprobe : Kölnbuch
Köln ist die Stadt am Rhein, in der alle immer Karneval feiern und einen onkelhaften Dialekt sprechen und in der Biere aus Schnapsgläsern getrunken werden. Für andere ist die Stadt die rheinische Schwulenhochburg, das Millowitsch-Theater, die Kunststadt, BAP, der 1. FC Köln, das Belgische Viertel, Ringfest, das Schokoladenmuseum oder Kardinal Meisner. Was aber ist denn Köln nun genau? Wie hat es sich verändert?
Texte und Bilder von: Jörg-Uwe Albig, Julia Anspach, Peter O. Chotjewitz, Dietmar Dath, Clara Drechsler, Sonja Eismann, Christian Gottschalk, Lutz Gräfe, Oliver Grajewski, René Hamann, Tom Holert, Claudia Honecker, Barbara Kalender, Olaf Karnik, Felix Klopotek, Olaf Möller, Ralf Niemczyk, Cristina Nord, Ruth Oelze, Peggy Parnass, Sven von Reden, Christian Y. Schmidt, Jörg Schröder, Alexandra Spürk, Carmen Strzelecki, Katja Striethörster, Linus Volkmann und Jule Witte
 
Pressestimmen :
Köln, das ist ein gefühltes Ganzes, das nicht zusammenpasst, ein heterogenes Kontinuum, wie es ein zerbrochenes Kaleidoskop bietet, das Heiles und Kaputtes wie selbstverständlich aneinanderfügt und durch das zu schauen eher einem gebannten Aushalten als einem entzückten Staunen gleichkommt. In den besten Momenten dieser Anthologie - so beispielsweise in den Texten von Sonja Eismann, René Hamann, Olaf Möller oder Tom Holert - tritt offen zutage, wieso es für die Stadt und ihre Bewohner zwischen den Gefühlszuständen 'himmelhochjauchzend' und 'zu Tode betrübt' keine Alternative zu geben scheint. Köln zu lieben, das bedeutet, die Gegensätze zwischen Zollstock und dem Belgischen Viertel, Karneval und Art Cologne, der Minigolfanlage in Zündorf und dem bunten Treiben am Aachener Weiher nebeneinander bestehen zu lassen und sich derart dem selbstgefälligen Modus des In-Sich-Ruhens dieser Stadt anzuschließen. Dass es dazu vor allem eines hohen Maßes an Ironie und einer gehörigen Portion stoischer Selbstzufriedenheit bedarf, steht fest - man kann es nachlesen in diesem Buch.
Anno Bechte/literaturkritik.de

Alles halb so schlimm also: Mit einem Schuss Ironie lässt sich der Kölner auch mal etwas sagen, was er eigentlich nicht hören will. Vielleicht ist aber gerade diese Ironie ein sicheres Zeichen für die Infektion mit dem Köln-Virus?
Stadtrevue