| Mehr als 40 Berliner Elektroniklabel stellen sich je auf einer Doppelseite selbst dar, die Szene zeigt sich her, der Oceanclub führt ein und die Labels führen ihre Platten auf, zu sehen ist das, was sich tut in Musik, in Kultur, in Grafik. Das Buch bietet einen profunden Einblick in die Berliner Musikszene. Mit einem einleitenden Text von Sonja Commentz, herausgegeben von Gudrun Gut, Thomas Fehlmann und Daniel Meteo, also dem Oceanclub. Das Buch erschien zum "Marke B"-Festival, das jährlich in der Berliner Volksbühne auf allen Bühnen stattfindet. |
Das einzige Nachschlagewerk über Berliner Musiklabels befasst sich ausschließlich mit Elektronik-Labels. (...) Von Minimalelektronik bis hin zu Trashpop - mit dabei sind so bekannte Labels wie Chicks on Speed, Monika Enterprise oder K7. Aber auch noch unbekannte Labels erhielten in diesem Buch die Chance, sich zu präsentieren; so vereint es die aktuelle Szene ohne den Anspruch auf Vollständigkeit. "Marke B" bietet durch die völlig verschieden gestalteten Seiten einen umfassenden Einblick in die aktuelle Musik-, Kultur- und Grafikszene in Berlin.
xbah / Berliner Zeitung
Vorgaben oder Restriktionen gab es für die Selbstdarstellungen keine, weswegen die alphabetische Auflistung der Labels Unterschiedlichstes - von nüchternen Selbstdarstellungen mit und ohne Komplettdiskografie über Labelhistorien und Interviews bis zu wilden Comiczeichnungen und Fotocollagen und kühl-reduzierten Grafiken - hervorbrachte. Mit dabei sind natürlich die üblichen Verdächtigen wie B/Pitchcontrol, Kitty-Yo, Chicks on Speed Records, Morr Music, Monika Enterprise und K7, ohne die es mittlerweile ja nicht mehr geht, aber auch jede Menge neuerer und kleinerer Namen sind da zu entdecken, von denen vermutlich noch einiges kommen wird. Dass in der immer noch weiter expandierenden Hauptstadt-Musikszene damit nur ein Überblick und kein Anspruch auf Vollzähligkeit geboten wird, ist nicht nur natürlich, sondern gerade auch das Sympathische an diesem schlanken Label-Katalog.
Sonja Eismann / Intro
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