Verbrecher Verlag

Startseite

Verlagsprogramm
(mit Bestellfunktion)


Belletristik

Sachbuch/Politik

Stadtbücher

Kunst/Comic

Schnäppchen

Vorschau/Vorbestellen

T-Shirts

CD / DVD

Warenkorb

vergriffene Titel

Verbrecherversammlungen

Lesungen

Textarchiv

AutorInnen

Newsletter

Tafelmuzak

Links

Kontakt

Das aktuelle Programm
zum Download



Unsere Popmoderne
Von Marc Degens
144 Seiten
Broschur
13,00 € (0,00 SFr) 
 
ISBN : 978-3-940426-59-8
Textprobe : Unsere Popmoderne
Erfundene Literatur erfreut sich großer Beliebtheit. Von François Rabelais existieren seitenlange Aufzählungen von Phantomwerken, Charles Dickens füllte ein ganzes Regal mit Attrappen erfundener Bücher. Jorge Luis Borges, Sir Arthur Conan Doyle, Joanne K.Rowling und Jonathan Swift zitieren erfundene Werke. "Unsere Popmoderne" ist ein weiterer wunderbarer Beitrag zur fiktiven Literatur. Zwei Jahre lang veröffentlichte die FAZ die Kolumne, in der Marc Degens Ausschnitte aus literarischen Büchern der Gegenwart, samt kurzen Erläuterungen zu Autor und Werk präsentierte. Die zitierten Texte waren jedoch allesamt erfunden. Das sorgte in der FAZRedaktion für zahlreiche Anfragen von ratlosen Buchhändlern. Die Sammlung wurde 2005 als Buch veröffentlicht. Seither setzt Marc Degens die Kolumne in der Literaturzeitschrift Volltext fort. Diese Ausgabe von "Unsere Popmoderne" bietet ein Best-of aus zehn Jahren – mit vielen erstmals in Buchform veröffentlichten Texten.
 
Pressestimmen :
Eine überbordende Fülle an Ideen.
FAZ


Wenn Marc Degens hunderttausend Leser hätte, dann würde der Literaturbetrieb zwischendurch wenigstens einmal erröten und wäre nicht mehr ganz so bescheuert.
Jochen Schimmang / taz


Dass einen kurze Auszüge aus nicht esistierenden Büchern so fesseln und unterhalten können, ist verwunderlich, aber angesichts dieser fantastischen Schlitzohrigkeit und literarischen Versiertheit einfach Fakt.
Alexandra Distler / Zitty


... eine spitze Parodie des Literaturbetriebs.
Lina Kokaly / Der Tagesspiegel


Die fiktiven Werke der Popmoderne sind teilweise sehr lesenswert, doch meistens führen sie das Grauen der Fließbandpopliteratur der Jetztzeit vor. Da gibt es einen von einem Computer verfassten Liebesroman, das Traumtagebuch eines pubertierenden Gymnasiasten, einen schwulen, mordenden Sherlock Holmes, eine Langzeitstudenten-WG, die in einem Turm haust, den sie bekifft selbst abbrennt und vor allem: Viel Sex, meistens in abstrusen Konstellationen.
(...) In Kombination mit den erklärenden Texten zu den fiktiven Romanauszügen wird „Unsere Popmoderne“ zum Meta-Buch, dass die Mittel der nach Witzen heischenden Parodie gar nicht nötig hat, um den Irrsinn des Literaturbetriebs vorzuführen. Degens’ Mimesis ist so nah an den wirklichen Werken der Popliteratur, dass sie, wie vom guten alten Aristoteles in seiner Poetik erwünscht, zur Katharsis durch Jammern und Schaudern führt.
Jule D. Körber / literaturkritik.de