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Veranstaltungen (nach Datum sortiert)
 
12.03.2010
20:00 Uhr
Uwe Warnke Ingeborg Quaas
Ausstellungseröfnung
Aussstellungseröffnung - Poesie des Untergrunds
Die Künstlerszene Ostberlins war vor allem in den 1980er Jahren ein schillernder Mikrokosmos, der sich zwischen vielerlei Interessen bewegte und noch heute durch die Fülle und den Einfallsreichtum der beteiligten Künstler beeindruckt. In der Ausstellung werden 38 der wichtigsten Vertreter mit Ihren Werken vorgestellt.
Anders als die Generation der Autoren und Künstler vor ihnen war dieser Szene nicht mehr an einem Konsens mit den sozialistischen Verhältnissen und ihrer Vertreter gelegen. Sie wandte sich ab von jeder Art staatlicher Institution und ignorierte offiziell geführte Diskurse und vorgegebene Modelle.
Sie nutzten die zunehmende Unsicherheit des Staates und die sich dadurch öffnenden Freiräume. Ihre Netzwerke erlaubten ihr eine völlig neue Art der Kreativität, bei der Dichter, bildende Künstler, Fotografen, Bands und Zeitschriftenmacher in oftmals neuen Formen zusammen arbeiteten. Es gab Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Modenschauen oder Theateraufführungen in privaten Wohnungen, Ateliers und auf Dachböden oder Hinterhöfen im Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg und es entwickelte sich eine eigenständige zweite Kultur, die ihren Niederschlag u.a. in den originalgrafischen Zeitschriften und in den zahlreichen Künstlerbüchern fand.
Diese Vielfalt der Aktivitäten abseits der üblichen Verabredungen wurde zum selbstbestimmten „Weg aus der Ordnung“ (Uwe Kolbe), der für jeden einzelnen völlig neue Freiräume für eigenständige, kreative Lebensformen barg. Diese sich mehr und mehr unabhängig verwirklichende Szene wurde für viele eine eindrucksvolle geistige Vorhut, die auf ihre Weise den Untergang des Systems vorweg nahm.
Neben Bildern, Plastiken, Zeichnungen und Fotografien werden historische Dokumente und zahlreiche persönliche Zeugnisse der einstigen Akteure vorgestellt.
 
Stadtmuseum & Kunstsammlung Jena
Markt 7
07743 Jena
 
 
12.03.2010
20:00 Uhr
Giwi Margwelaschwili
Lesung
Der Kantakt
In "Der Kantakt" wird der große deutsch-georgische Autor Giwi Margwelaschwili selbst zu einer Figur seiner Lese- und Lebenswelten. 1995 ist er Stadtschreiber von Rheinsberg. Folgerichtig liest er dort „Rheinsberg – Ein Bilderbuch für Verliebte“ von Kurt Tucholsky. Und er versucht, mit Tucholskys Liebespaar Wölfchen und Clairchen in Kontakt zu treten, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie Figuren der Literatur sind und ihre Liebe in dieser Form unvergänglich ist. Dass sie immer, wenn ein Leser das Buch aufschlägt, erneut ihre wunderbare Romanze wie neu erleben werden. Doch die Kontaktaufnahme gestaltet sich schwierig. Zunächst begleitet Margwelaschwili das Paar durch Rheinsberg. Dabei erlebt er einige skurrile Situationen. Er lernt „Hintergrundpersonen“ der Geschichte kennen und philosophiert mit ihnen über ihre Wirklichkeit. Dem verliebten Paar aber kann er sich zunächst nicht nähern...
In diesem zum Teil autobiographischen Roman geht es zugleich um die Auswirkung der Teilung zur Zeit des Kalten Krieges und um Margwelaschwilis persönliche Lebensumstände, etwa um seinen intellektuellen Werdegang während seines Zwangsaufenthaltes in Georgien. So befasst sich dieser mit viel Raffinement ausgeklügelte Essayroman mit den Auswirkungen der Politik auf die Literatur und auf das 20. und das beginnende 21. Jahrhundert.
 
Peter Weiss Haus
Doberaner Straße
18057 Rostock
 
 
15.03.2010
19 Uhr
Kerstin Köditz
Lesung mit Diskussion
Und Morgen? Extreme Rechte in Sachsen
Zivilcourage ist wichtig, ebenso eine funktionierende Zivilgesellschaft. Aber selbst wenn beides vorhanden wäre, könnte damit allein der Aufstieg der NPD nicht gestoppt werden. Der "Aufstand der Anständigen" bleibt Stückwerk ohne den "Aufstand der Zuständigen". Der allerdings ist in Sachsen die Ausnahme. Stück für Stück verankert sich die extreme Rechte in der Mitte der Gesellschaft. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten...
Kerstin Köditz dokumentiert und analysiert das Agieren der Neonazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie weiß: Je weniger links die Linke ist, desto stärker wird die Rechte.

Veranstalter: Die Linke, Lübeck

Veranstaltungsort:
Rathaus Lübeck
Audienzsaal


Eine Veranstaltung im Rahmen der Mobilisierungstour gegen den
"Gedenkmarsch" von NPD und freien Kameradaschaften am 27.03.2010 in Lübeck.


 

 
 
16.03.2010
19:00 Uhr
Kerstin Köditz

Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen
Zivilcourage ist wichtig, ebenso eine funktionierende Zivilgesellschaft. Aber selbst wenn beides vorhanden wäre, könnte damit allein der Aufstieg der NPD nicht gestoppt werden. Der "Aufstand der Anständigen" bleibt Stückwerk ohne den "Aufstand der Zuständigen". Der allerdings ist in Sachsen die Ausnahme. Stück für Stück verankert sich die extreme Rechte in der Mitte der Gesellschaft. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten...
Kerstin Köditz dokumentiert und analysiert das Agieren der Neonazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie weiß: Je weniger links die Linke ist, desto stärker wird die Rechte.

Büro der Landtagsabgeordneten Ellen Streitbörger (Die Linke -
Schleswig-Holstein)
Hamburger Straße 17
Schwarzenbek

Eine Veranstaltung im Rahmen der Mobilisierungstour gegen den
"Gedenkmarsch" von NPD und freien Kameradaschaften am 27.03.2010 in Lübeck.
 

 
 
17.03.2010
19:30 Uhr
Kerstin Köditz
Lesung
Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen
Zivilcourage ist wichtig, ebenso eine funktionierende Zivilgesellschaft. Aber selbst wenn beides vorhanden wäre, könnte damit allein der Aufstieg der NPD nicht gestoppt werden. Der "Aufstand der Anständigen" bleibt Stückwerk ohne den "Aufstand der Zuständigen". Der allerdings ist in Sachsen die Ausnahme. Stück für Stück verankert sich die extreme Rechte in der Mitte der Gesellschaft. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten...
Kerstin Köditz dokumentiert und analysiert das Agieren der Neonazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie weiß: Je weniger links die Linke ist, desto stärker wird die Rechte.

Veranstalter: Die Linke, Eutin und Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes- Bund deutscher AntifaschistInnen (VVN-BdA) Ostholstein/Plön

Eine Veranstaltung im Rahmen der Mobilisierungstour gegen den
"Gedenkmarsch" von NPD und freien Kameradaschaften am 27.03.2010 in Lübeck.
 
Cafe Schloßterrassen
Schloßplatz 3
23701 Eutin
 
 
18.03.2010
12:30 Uhr
Charlotte Grasnick
Lesung
So nackt an dich gewendet - Gesammelte Gedichte
Benjamin Stein stellt vor: „So nackt an dich gewendet“ von Charlotte Grasnick

Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand E200

 
Leseinsel Junge Verlage
 
 
18.03.2010
20 Uhr
Kerstin Köditz
Lesung mit Diskussion
Und Morgen? Extreme Rechte in Sachsen
Zivilcourage ist wichtig, ebenso eine funktionierende Zivilgesellschaft. Aber selbst wenn beides vorhanden wäre, könnte damit allein der Aufstieg der NPD nicht gestoppt werden. Der "Aufstand der Anständigen" bleibt Stückwerk ohne den "Aufstand der Zuständigen". Der allerdings ist in Sachsen die Ausnahme. Stück für Stück verankert sich die extreme Rechte in der Mitte der Gesellschaft. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten...
Kerstin Köditz dokumentiert und analysiert das Agieren der Neonazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie weiß: Je weniger links die Linke ist, desto stärker wird die Rechte.

Veranstalter: Die Linke, Kreisverband Kiel

Eine Veranstaltung im Rahmen der Mobilisierungstour gegen den
"Gedenkmarsch" von NPD und freien Kameradaschaften am 27.03.2010 in Lübeck.



 
Hansa 48
Hansastraße 48
24118 Kiel
 
 
18.03.2010
19:00 Uhr
Knud Kohr
Lesung
Knud Kohr - In Cuxhaven
Fest steht: Ein Mann kommt in seine Heimatstadt, um das Foto eines anderen Mannes zu finden, der vor 73 Jahren ertrunken ist. Aber: Dort gelingt einem achtjährigen Jungen die längste Alleinfahrt in der Geschichte der Tour de France. Aber: Dort verführt ein 220 Zentimeter großer Kakerlak eine schöne Bäckereifachverkäuferin. Aber: Dort versuchen Söhne Äpfel von Eiben zu pflücken, feiern Großonkel Silvester um 22 Uhr 14, und ein weiteres Foto dreht sich ständig um, obwohl es mit dem Rücken nach oben auf einem Steintisch liegen soll. Fest steht: Das alles passiert. In einer ganz normalen Woche. In Cuxhaven.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Literatur-Reihe "Nachtzeile"
 
Kulturfabrik Löseke
Langer Garten 1
31137 Hildesheim
 
 
18.03.2010
14:00 Uhr
Nino Haratischwili

Nino Haratischwili im taz-Gespräch, Moderation Doris Akrap
Nino Haratischwili im taz-Gespräch, Moderation Doris Akrap

taz, Halle 5, Stand D412
 
Buchmesse Leipzig
 
 
18.03.2010
15:00 Uhr
Nino Haratischwili
Lesung
Nino Haratischwili liest aus: Juja
Beruhend auf einer wahren Geschichte stellt die erfolgreiche Theaterautorin Nino Haratischwili in ihrem ersten Roman die Frage nach Authentizität. Das Buch "Die Eiszeit" von Jeanne Saré wird in den Siebziger Jahren ein großer Verkaufserfolg, vor allem in feministischen Kreisen. Das hasserfüllte Buch der jugendlichen Selbstmörderin Saré animiert mehrere Leserinnen zum Suizid. Nun, in der Jetztzeit, macht sich eine Kunstwissenschaftlerin in Paris auf die Suche nach Saré. Was hat der Verleger des Buches, ein frauenhassender älterer Herr mit Saré zu tun? Wer war Jeanne Saré eigentlich? Warum gibt es keine Zeugnisse? Und wie konnte das Buch derart wirken? Nino Haratischwili verknüpft geschickt mehrere Erzählstränge in diesem Roman, und beschreibt auf schwindelerregende Weise, welche Bedeutung das Reale und das Irreale für das soziale Leben haben können.

Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand E200
 
Leseinsel Junge Verlage
 
 
19.03.2010
19:00 Uhr
Lesung mit Diskussion
Chinageschichten
Die Männer und Frauen, die in „Chinageschichten“ zu Wort kommen, sind heute um die achtzig Jahre alt. Sie waren also 1949, als Mao Zedong auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Volksrepublik China ausrief, um die Zwanzig. Damit gehören sie zur Aufbaugeneration ihres Landes. Sie haben noch ein Stück altes China erlebt, kennen das Ende der letzten Dynastie aus den Erzählungen der Eltern, wissen, wie geschnürte Füße aussahen und wie es in Peking zur Zeit der japanischen Besatzung zuging.
Einige von ihnen haben vor 1949 den Bürgerkrieg auf der Seite der Kommunisten erlebt, andere sprechen am liebsten von der Zeit nach 1953, als in China Aufbruchstimmung herrschte. Einige sind fast verhungert, als Mao Zedong den „Großen Sprung nach vorn“ ausrief und eine der schlimmsten Hungersnöte der Geschichte auslöste. In „Chinageschichten“ erzählen Menschen von der Kulturrevolution und von der Öffnung Chinas in den achtziger Jahren. 1989, als die chinesische Demokratiebewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens niedergeschlagen wurde, gingen die Protagonisten dieses Buches in Rente. Sie berichten auch von ihren Enkeln, den „brandneuen Menschen“, die in relativem Wohlstand aufgewachsen sind und nie die „Bitterkeit gekostet“ haben.
In diesem Buch kommen Menschen unterschiedlichster Gesellschaftsschichten vor: ein Sohn eines Lehrers in der Provinz Sichuan, der in Peking leitender Ingenieur wurde und mehrfach beruflich ins Ausland reiste, eine Tochter aus einer armen Pekinger Handwerkerfamilie, die in den fünfziger Jahren freiwillig aufs Land ging und dort das Land mit aufbauen wollte; ein Soldat, der im antijapanischen Krieg auf Seiten der Kommunisten kämpfte – sowie ein Pekingopernsänger, der im Peking vor der japanischen Besatzung auf eine Opernschule ging und während der Kulturrevolution Revolutionsopern sang.
„Chinageschichten“ ist – in der Tradition der Gesprächsprotokoll-Literatur – ein Versuch der Annäherung an das Land „unterhalb“ der großen Politik, aus der Perspektive des privaten Lebens und der Vertracktheiten der Organisation des Alltags zwischen gesellschaftlichen und politischen Wandlungsprozessen, wie sie selten drastischer waren als in diesem letzten Jahrhundert in China, und individueller Selbstbehauptung und Glücksuche.
 
Konfuzius-Institut Leipzig
Otto-Schill-Straße 1
04109 Leipzig
 
 
19.03.2010
21:00 Uhr
Party
Party der jungen Verlage
bilgerverlag, Blumenbar Verlag, Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Jungle World, Leipziger Literaturverlag, Lilienfeld Verlag, LuboK-Verlag, Luftschacht Verlag, mairisch Verlag, Milena Verlag, Mitteldeutscher Verlag, Onkel &Onkel, Online-Netzwerk Junge Verlagsmenschen, Plöttner Verlag , Reprodukt, Salis Verlag, spector books , Textmanufaktur, Ventil Verlag, Verbrecher Verlag, Verlag Voland & Quist
 
Alte Hauptpost, Historische Schalterhalle
Augustusplatz 1-4
04109 Leipzig
 
 
21.03.2010
16:00 Uhr
Georg Kreisler
Lesung
Zufällig in San Francisco - Unbeabsichtigte Gedichte
Georg Kreisler liest aus seinem ersten Gedichtband.

"Manche Gedichte in diesem Buch sind absurd, die kommen der Wahrheit am nächsten. Man schreibt sie nicht absichtlich, sie werden einem eingeflüstert, sind also unbeabsichtigte Gedichte." Die unbeabsichtigten Gedichte von Georg Kreisler haben es in sich. Scheinbar leichthin und beschwingt geschrieben, verweisen sie auf Abgründe und Absonderlichkeiten. Der Dichter ordnet die Welt, indem er sie erfindet. Er erfindet sie, um sie vorzeigen zu können. Kreisler erweist sich in diesem, seinem ersten ausschließlichen Lyrikband als ein ebenso hellsichtiger wie subtiler Dichter. "Hüte dich vor Kompromissen! / Das sind keine Leckerbissen. // Meide jede Konzilianz, / denn die nagt an der Substanz."
 
Centraltheater Leipzig
Bosestraße 1
04109 Leipzig
 
 
21.03.2010
14:00 Uhr
Buchvorstellung
Jörg Sundermeier stellt vor: "Spinnewipp" von Egon Neuhaus
"Als ich am 25. Juni 1922 in der westfälischen Fabrikstadt Lüdenscheid das gebrochene Licht in einem Mietshaus erblickte, war?s gerade rot auf dem Kalenderblock." Der kleine Egon Neuhaus ist ein Sonntagskind. Und sehr dünn, ein "Spinnewipp", ein Spinnweben. Nach wenigen Jahren geht die Ehe der Eltern in die Brüche, das Kind wird zur Großmutter gegeben. 1933 stirbt die Oma, und der "Spinnewipp" kommt ins Heim. Dort entdeckt er seinen rebellischen Geist. Er wird bald zur Landarbeit gezwungen, reißt aus, erlebt die ersten sechs Jahre des "Dritten Reichs" hauptsächlich in Erziehungsanstalten, die zweite Hälfte übersteht er knapp in der Wehrmacht. 1945 gerät er in russische Gefangenschaft, 1947 kehrt er heim. Da er keine Arbeit findet, schlägt er sich als Schmuggler, auf dem Bau und später als "Goldgräber", als Schrottsammler durch. Er wohnt in Dortmund in einem ehemaligen Luftschutzbunker, von den Bewohnern ironisch "Paradies" genannt. Nebenher beginnt er zu zeichnen. Nach der Währungsreform schließlich verlässt Neuhaus den Bunker und die Schrottplätze, um in München ein neues Leben zu suchen.
"Spinnewipp" ist nicht einfach eine Autobiographie, sondern ein eminent komischer, mitunter einen derben Ton pflegender Roman, der das Leben all jener schildert, die bei den Nazis, im Krieg und in der Nachkriegszeit ganz unten waren. Dabei wird nichts beschönigt und nichts verschwiegen. Ein beeindruckendes Stück Literatur.
 
Leseinsel Junge Verlage
 
 
21.03.2010
16:00 Uhr
Martin Büsser
Multimediale Lesung
Der Junge von nebenan
Ein Junge ohne Namen, eine Jugend in den Siebzigern. Während sich die Eltern für den bewaffneten Kampf im Untergrund entscheiden, erlebt der Erzähler sein schwules Coming-out. BRD-Geschichte und "éducation sentimentale" verschmelzen zu einer stilistisch einzigartigen Bildgeschichte, angesiedelt im Graubereich zwischen Graphic Novel und illustrierter Erzählung, in der die Niedlichkeit und Naivität der Bilder immer wieder durch drastische, dramatische und ernüchternde Momente gebrochen wird.

Martin Büsser, geboren 1968, ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel zu Popkultur, bildender Kunst und Kulturkritik. Er schreibt unter anderem für konkret, Jungle World und WoZ. Martin Büsser lebt in Mainz und arbeitet dort unter anderem in der testcard-Redaktion. "Der Junge von nebenan" ist seine erste graphische und fiktionale Veröffentlichung.

Eine Lesung im Rahmen von Leipzig liest queer.
 
Aids Hilfe Leipzig e.V.
Ossietzkystraße 18
04347 Leipzig
 
 
25.03.2010
21:00 Uhr
Martin Büsser
Multimediale Lesung
Der Junge von nebenan
Ein Junge ohne Namen, eine Jugend in den Siebzigern. Während sich die Eltern für den bewaffneten Kampf im Untergrund entscheiden, erlebt der Erzähler sein schwules Coming-out. BRD-Geschichte und "éducation sentimentale" verschmelzen zu einer stilistisch einzigartigen Bildgeschichte, angesiedelt im Graubereich zwischen Graphic Novel und illustrierter Erzählung, in der die Niedlichkeit und Naivität der Bilder immer wieder durch drastische, dramatische und ernüchternde Momente gebrochen wird.

Martin Büsser, geboren 1968, ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel zu Popkultur, bildender Kunst und Kulturkritik. Er schreibt unter anderem für konkret, Jungle World und WoZ. Martin Büsser lebt in Mainz und arbeitet dort unter anderem in der testcard-Redaktion. "Der Junge von nebenan" ist seine erste graphische und fiktionale Veröffentlichung.
 
Kafe Marat
Thalkirchner Str. 104
Aufgang 2
München
 
 
30.03.2010
20:00 Uhr
Martin Büsser
Lesung
Goldener Salon – Lesung KATAPULT #1:
Martin Büsser - Der Junge von nebenan (Verbrecher Verlag, 2009)

Präsentiert mit Bild- und Tonmaterial aus den Siebzigern.

KATAPULT ist eine multimediale Lesereihe für Autoren aus unabhängigen Verlagen im Club Hafenklang in Hamburg. KATAPULT präsentiert regelmässig junge, ambitionierte Literatur und stellt Themen aus dem Bereich der Pop- und Jugendkultur zur Diskussion. KATAPULT lädt Autoren unabhängiger Verlage ins Haus, die gefallen und die gehört werden sollen. Die Organisatoren möchten unabhängige Verlage unterstützen, denen es oft an Mitteln und Kapazitäten mangelt, für ihre Autoren Lesungen zu akquirieren.Unterstützt werden die einzelnen Veranstaltungen durch multimediale Installationen (Visuals, Videokunst, Ton).

Der Junge von nebenan beschreibt eine Jugend in den Siebzigern. Während sich die Eltern für den bewaffneten Kampf im Untergrund entscheiden, erlebt der Junge ohne Namen sein schwules Coming-out. BRD-Geschichte und "éducation sentimentale", Underground und Mainstream.

Martin Büsser, geboren 1968, ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel zu Popkultur, bildender Kunst und Kulturkritik. Er schreibt unter anderem für konkret und Jungle World. Mitbegründer der seit 1995 im Ventil Verlag erscheinenden Buchreihe "testcard – Beiträge zur Popgeschichte".
Veröffentlichungen u.a.: "Antifolk" (Ventil Verlag, 2005) "If the kids are united" (Ventil Verlag, 72006), "Emo" (Ventil Verlag, 2009).
Eintritt: 6 €
 
Hafenklang
Große Elbstraße 84
22767 Hamburg
 
 
13.04.2010
20:30 Uhr
Alexander Pehlemann
Lesung
Spannung. Leistung. Widerstand.
Der alte Osten war eine Transformationsgesellschaft. Aus nichts wurde wenig, aber immer wurden alle Pläne übererfüllt. Der VEB Einzelhandel verhökerte marode Technik ans willige Völkchen. Kultur war da der Transmissionsriemen, der die Nischen weitete. Nach Punk, Anfang der Achtziger, machten sich einige Sound-Enthusiasten auf, neue Wege übers Land zu gehen. Der terminus technicus war in der DDR ein ungewisser, gezeichnet von Mangel und Begeisterung. In der DDR stagnierte Mitte der Achtziger eigentlich schon alles. Die Wirtschaft erodierte, das Volk salutierte oder marodierte. Dieser Teil der subkulturellen Szene der DDR begab sich in synergetisch-synästhetisch wechselwirkende Prozesse voller Ungewißheit. Sie hatten sich von diesem Staat längst innerlich verabschiedet. Also: Stecker rein! Mit einer großen Party wird nun - siebzehn bis siebenundzwanzig Jahre später - das Erscheinen eines Buches samt beiliegender CD begangen, das ein weitgehend unerforschtes Terrain des ostdeutschen Underground vorstellt: die unabhängige Tapekultur in der ehemaligen DDR. »Spannung, Leistung, Widerstand« präsentiert aus Hunderten alter Kassettenaufnahmen ausgewählte Stücke, deren stilistische Bandbreite vom Avant Punk über intellektuell kühle New Wave bis zu elektronischen Experimenten oder Dub reicht. In zahlreichen Texten und Interviews kommen die Akteure einer Wohnzimmer-Avantgarde zu Wort, die junge Punks, bildende Künstler und Lyriker vom Prenzlauer Berg umfasste. Die so dokumentierte Kultur ist Resultat von Wechselwirkungen. Bedingt durch die Enge im vielfach begrenzenden System der DDR. Entstanden ohne ökonomische Zweckausrichtung und Produktbewusstsein, als Kommunikationsmittel oder als kreativer Existenzbeweis. Nachgezeichnet werden untergründige Gegenströmungen von hoher Eigenwilligkeit, die auch heute noch durch verwegenen Charme und Widerborstigkeit beeindrucken, und deren Spuren in der Musik von so unterschiedlichen Protagonisten wie Tarwater, To Rococo Rot, Carsten Nicolai und seinem Elektroniklabel Raster-Noton bis hin zu Rammstein hörbar sind.
 
Cafe Trauma
trauma im g-werk
Afföllerwiesen 3a
35039 Marburg
 
 
15.04.2010
20:00 Uhr
Kolja Mensing
Lesung
Wie komme ich hier raus?
"Wie komme ich hier raus?" ist ein Buch über das Aufwachsen in der Provinz. Kolja Mensing erzählt vom aufgeräumten Leben in der Einfamilienhaus-Siedlung, von Flatrate-Partys im Dorfgemeinschaftshaus und tristen Nachmittagen in der Fußgängerzone, zwischen Jeans Shop, Sonnenstudio und Fielmann. Viele Wege führen aus dieser Welt heraus: Autobahnen, Eisenbahnschienen oder ein Flug mit der Billig-Airline. Doch am Ende landet man auch in Berlin, New York oder Tokyo immer wieder dort, wo man hergekommen ist: "Einst ging man in die Stadt, um der Provinz zu entkommen. Aber wohin soll man gehen, wenn überall Provinz ist?"
Dies ist eine komplett überarbeitete Neuausgabe des 2003 erstmals erschienenen Buches.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Literatur-Reihe "Nachtzeile"
 
Kulturfabrik Löseke
Langer Garten 1
31137 Hildesheim
 
 
21.04.2010
20.00 Uhr
Martin Büsser
Multimediale Lesung
Der Junge von nebenan
Ein Junge ohne Namen, eine Jugend in den Siebzigern. Während sich die Eltern für den bewaffneten Kampf im Untergrund entscheiden, erlebt der Erzähler sein schwules Coming-out. BRD-Geschichte und "éducation sentimentale" verschmelzen zu einer stilistisch einzigartigen Bildgeschichte, angesiedelt im Graubereich zwischen Graphic Novel und illustrierter Erzählung, in der die Niedlichkeit und Naivität der Bilder immer wieder durch drastische, dramatische und ernüchternde Momente gebrochen wird.

Martin Büsser, geboren 1968, ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel zu Popkultur, bildender Kunst und Kulturkritik. Er schreibt unter anderem für konkret, Jungle World und WoZ. Martin Büsser lebt in Mainz und arbeitet dort unter anderem in der testcard-Redaktion. "Der Junge von nebenan" ist seine erste graphische und fiktionale Veröffentlichung.

Veranstalter: Gruppe genderterror
 
AZ Mülheim
Auerstraße 51
45468 Mülheim
 
 
23.04.2010
Multimediale Lesung
Der Junge von nebenan
Ein Junge ohne Namen, eine Jugend in den Siebzigern. Während sich die Eltern für den bewaffneten Kampf im Untergrund entscheiden, erlebt der Erzähler sein schwules Coming-out. BRD-Geschichte und "éducation sentimentale" verschmelzen zu einer stilistisch einzigartigen Bildgeschichte, angesiedelt im Graubereich zwischen Graphic Novel und illustrierter Erzählung, in der die Niedlichkeit und Naivität der Bilder immer wieder durch drastische, dramatische und ernüchternde Momente gebrochen wird.

Martin Büsser, geboren 1968, ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel zu Popkultur, bildender Kunst und Kulturkritik. Er schreibt unter anderem für konkret, Jungle World und WoZ. Martin Büsser lebt in Mainz und arbeitet dort unter anderem in der testcard-Redaktion. "Der Junge von nebenan" ist seine erste graphische und fiktionale Veröffentlichung.

Veranstalter: AStA der Universität Kaiserslautern
Veranstalungsort: Universität Kaiserslautern
Raum und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben.
 

 
 
24.04.2010
Knud Kohr
Lesung
In Cuxhaven
Fest steht: Ein Mann kommt in seine Heimatstadt, um das Foto eines anderen Mannes zu finden, der vor 73 Jahren ertrunken ist. Aber: Dort gelingt einem achtjährigen Jungen die längste Alleinfahrt in der Geschichte der Tour de France. Aber: Dort verführt ein 220 Zentimeter großer Kakerlak eine schöne Bäckereifachverkäuferin. Aber: Dort versuchen Söhne Äpfel von Eiben zu pflücken, feiern Großonkel Silvester um 22 Uhr 14, und ein weiteres Foto dreht sich ständig um, obwohl es mit dem Rücken nach oben auf einem Steintisch liegen soll. Fest steht: Das alles passiert. In einer ganz normalen Woche. In Cuxhaven.

Nach der Lesung von Knud Kohr wird dj crown propeller im Helsinkiclub auflegen.
 
Helsinkiclub
Geroldstrasse 35
8005 Zürich
 
 
06.05.2010
20:00 Uhr
Sarah Schmidt
Lesung
BAD DATES
»"Ey, ich heiß nicht mehr Elvis, ich heiß jetzt Pogo" , sagte er.« Der Punk, der eben noch Rocker war, ist blamiert. Alle treten sie hier auf: der Jesus-Freak, die für Männer unsichtbare Frau, der Motorradfahrer aus der Vorstadt, die notorische Schorf- Abkratzerin, die Frau, die immer für eine Faschistin gehalten wird oder die blöde Thekenbekanntschaft. In den hier versammelten Storys geht es um die zweite große Liebe, schlechten Sex, um das merkwürdige Verhältnis zu Vögeln und draußen »ist Neukölln«. In »Bad Dates« zeigt sich bei vielen schnellen, hochkomischen Dates ein Panorama unseres Alltags. Wer bei diesen Geschichten nicht lacht, der hatte kein Leben.
 
CARICATURA - im KulturBahnhof
Bahnhofsplatz 1
34117 Kassel
 
 
08.05.2010
Knud Kohr
Lesung
In Cuxhaven
Fest steht: Ein Mann kommt in seine Heimatstadt, um das Foto eines anderen Mannes zu finden, der vor 73 Jahren ertrunken ist. Aber: Dort gelingt einem achtjährigen Jungen die längste Alleinfahrt in der Geschichte der Tour de France. Aber: Dort verführt ein 220 Zentimeter großer Kakerlak eine schöne Bäckereifachverkäuferin. Aber: Dort versuchen Söhne Äpfel von Eiben zu pflücken, feiern Großonkel Silvester um 22 Uhr 14, und ein weiteres Foto dreht sich ständig um, obwohl es mit dem Rücken nach oben auf einem Steintisch liegen soll. Fest steht: Das alles passiert. In einer ganz normalen Woche. In Cuxhaven.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 10. Langen Buchnacht in der Oranienstr.
 
SO36
Oranienstr. 190
10999 Berlin
 
 
10.05.2010
19:00 Uhr
Martin Büsser
Multimediale Lesung
Der Junge von nebenan
Ein Junge ohne Namen, eine Jugend in den Siebzigern. Während sich die Eltern für den bewaffneten Kampf im Untergrund entscheiden, erlebt der Erzähler sein schwules Coming-out. BRD-Geschichte und "éducation sentimentale" verschmelzen zu einer stilistisch einzigartigen Bildgeschichte, angesiedelt im Graubereich zwischen Graphic Novel und illustrierter Erzählung, in der die Niedlichkeit und Naivität der Bilder immer wieder durch drastische, dramatische und ernüchternde Momente gebrochen wird.

Martin Büsser, geboren 1968, ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel zu Popkultur, bildender Kunst und Kulturkritik. Er schreibt unter anderem für konkret, Jungle World und WoZ. Martin Büsser lebt in Mainz und arbeitet dort unter anderem in der testcard-Redaktion. "Der Junge von nebenan" ist seine erste graphische und fiktionale Veröffentlichung.
 
Café Morgenrot
Kastanienallee 85
10435 Berlin
 
 
17.05.2010
19:00 Uhr
Thomas Keck
Lesung
Königin im Dreck
Dieses Buch versammelt erstmals Beiträge von Ronald M. Schernikau für Zeitungen, Journale und Anthologien. Zeittexte – Reportagen, Gedichtinterpretationen, Berichte, Glossen, Interviews –, die nach wie vor brennenden Fragen nachgehen: Wieso sind die Schlager der DDR so gut? Was macht ein revolutionärer Künstler ohne Revolution? Ficken mit AIDS? Das Besondre am Sonett? Wie wird ein Brötchen ein Brötchen im Sozialismus? Wofür verkaufe ich mich eigentlich, wie gehe ich mit Größe durch den Schund der Zeit? Die umfassende Auswahl belegt noch am kleinsten Text Schernikaus Zugriff: Leben ohne Haltung, Kunst ohne Politik wird nicht zu haben sein.
Herausgeber ist Thomas Keck, der auch die Website schernikau.net betreut.
 
Café Morgenrot
Kastanienallee 85
10435 Berlin
 
 
28.05.2010
Jens Friebe
Lesung
52 Wochenenden. Kritische Ausgabe
Jens Friebes »52 Wochenenden« ist erstmals im Jahr 2007 erschienen. Es geht darin ums Ausgehen und Rumstehen, um Drogen und Leben, um Ernst und Unernst. Der Roman eines Feierjahres wurde von der FAZ begeistert gefeiert: »So nah hier alles – wie immer bei gutem Pop – an allseits bekannten Alltäglichkeiten ist und diese präzise und pointiert abbildet, so sehr spinnt Friebe im nächsten Moment völlig unspektakuläre Begebenheiten ins Absurde oder ergeht sich in literarischen Persiflagen und purer Sciencefiction. Der Muff dröger Authentizität, das Nacherzählen langweiliger Schlafsackgeschichten und Drogenerfahrungen, wie man es aus Lesereise-Tagebüchern sonst kennt, wird somit beinah vollkommen vermieden.« Die Erstausgabe war bald vergriffen. Zeit für eine »Kritische Ausgabe«! Die Germanistin Jelenia Gora hat Friebes Wochenendnotate ergänzt und, wo es nötig war, korrigiert. Sie bietet schließlich noch einen editorischen Apparat an, in dem sich Vorstudien und Briefe finden. Kurz – das tolle Buch ist noch unterhaltsamer geworden!
 
Immergut Festival
Bürgerseeweg 29
Neustrelitz
 
 
28.05.2010
20:00 Uhr
Peter O. Chotjewitz
Lesung
Fast letzte Erzählungen. Band 3 und 4
In diesen Erzählungsbänden geht es, wie in den bereits erschienenen Bänden 1 und 2, um die ganze Welt. Um ihre Erfassung. Um ihr Sosein. Es geht um Schillerbrezeln, um die Schönheit des Vollmonds, um Unwörter, um die Leiche im schwarzen Sack um den Traumberuf Stalin, um das Elend der deutschen Literaturkritik, Richard Wagners Koffer, den Abt Sturmius, die RAF, das Vanitas-Motiv und Antisemitismus. Chotjewitz schreibt über Nanni Balestrini, Pasolini, Michail Bulgakow, und die Wiener Avantgarde.
Es gibt Essayistisches, Traumhaftes, Herzzerreißendes, Lustiges. "Chotjewitz ist freilich kein unbeteiligter Beobachter, wenn er das Erinnerungsmaterial scheinbar mühelos zu kleinen Künstlernovellen verwandelt", hieß es in der Berliner Zeitung über die ersten beiden Erzählungsbände dieser Reihe. Er unterhalte "prächtig", meinte die Stuttgarter Zeitung. Und genau das stellt Chotjewitz in diesen Band erneut unter Beweis.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30. Jubiläum des Demokratischen Zentrum.
 
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