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| Ach | |
| Von Max Müller | |
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| Ach was sehnen, ach was wünschen wir uns oft dorthin, wo das Glück wir wähnen, macht es noch so wenig Sinn. In der Hoffnung eines Tages treffen alle wir uns wieder dort, ganz zerfressen von dem Ehrgeiz nach dem unbekannten Ort. Nach viel Mühe, wenig Rast haben wir es fast geschafft! Zwei, drei Stufen leicht genommen wird sodann Olymp erklommen. Der es wert war zu verzichten? Auf das Leben, auf die Liebe, die meist ganz normalen Triebe? Eingetauscht für Macht und Geld, Ruhm und Schein in dieser Welt? Spät, zu spät beginnt der Zweifel an der eigenen Taten Sinn. Könnten wir von vorn beginnen, steckte dann mehr Sinn darin? Wäre das, was einst uns wichtig, heute unbedeutend, leer und nichtig? Weggewischt und ausradiert nimmt des Reichtums Armut Lauf, was dereinst wir so bekämpft, hält nun länger sie nicht auf. Ganz berauscht und wie von Sinnen klammern Finger sich an deren Zinnen. Dann, es ist zum allerletzten Mal, hör'n wir Stimmen voller Qual, die da warnt vor Anfangs Ende, das da komme, vor Moral und dem Gewissen. All den Zwängen eben, die ein Leben eben prägen. Einmal noch sehen wir nach unten, seh'n Verdruss, die Qual, das Leid all der Menschheit Elend zum Abschied hier vereint. |
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