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| Echte falsche Pracht | |
| Von Erhard Schütz | |
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| INHALT Satirisch-anekdotische Bilder aus dem ökologischen Literaturbetrieb. GEGENWARTSLITERATUR Poetische Landchronik. Ein bucklicht Männlein der Erinnerung. Melancholie, Pathos, Archaik. Hirnhundsnächte. Ein einziges wildes Wüten. Currywurst mit Konfitüre. Schreiben stelle ich mir wahnsinnig vor. Hampels Parabel oder Die wahrhafte Wiederkehr des Erzählens. Die Unheimlichkeit, dazugehören zu wollen. Beim Anblick des Genagelten. Sie kam nicht wieder. Je nach Lichteinfall. Annett Gröschner Legendärer Faulpelz. Eigensinn. Pimp my nazi. Im inneren Krieg. DIE GUTEN AMERIKANER Halbwegs erträglich leben. Fahren, Fressen, Töten. Orale Populärkultur. Im Teufelskreis des Geldes. Schneise der Geschichte. Diese ständige Angst. Auf der Kippe. PROFESSOR SCHÜTZ LIEST GERN KLASSIKER Simenon spricht zu euch. Old Shatterhand forever. Das Leben baut Totes ein. Führer und Jünger oder Lektion in Coolness. Gute Seiten, schlechte Seiten. Distelköpfende Knaben. Kränkungsbereit. Sündenbabel, frisch gestrichen. Je nach Lichteinfall. Gabriele Tergit In Mystifikationen verstrickt. Ein Autor, der davon schrieb, dass er schreiben wird. Je nach Lichteinfall. Gottfried Benn Trennungsspezialist. Je nach Lichteinfall. Fritz Reuter Je nach Lichteinfall. Hermann Löns Bunker und Bett. Je nach Lichteinfall. Walter Benjamin Je nach Lichteinfall. Herbert Rosendorfer FEUILLETONISTEN UND REPORTER Echte falsche Pracht. Weltvertrauen. Die hohe Kunst der Reportage. Kindercowboy und Unscheinbarkeitsdandy. Sekundentriumphe und Dauerfunkeln. Epik des Augenblicks. Gut, viel, billig, dazu noch schnell. Planet Rutschky und andere Trabanten. Der Befindlichkeitsreporter. Warum nicht die Lindenstraße mit Luhmann erklären? Es geht ein Zug nach Nirgendwo. Bei der Zeitungshure. BERLIN IM BUCH Die kalte Haut der Stadt. Balin, Balin. Wo liegt Berlin? Der Haß auf Berlin muß erlernt werden. Vergeßt Berlin – Aber Berlin vergißt nicht. Meine Mitte, deine Mitte … Die verbotene Stadt. Aschinger auf dem Alex. Aber sie war doch da. Tagediebe und Drückeberger. Berlin, das große Ballvergnügen. Memorabilien eines Verzogenen. KOLLEGEN Eismaschinen-Aristokratie. Wirtshäuser statt Pfarrhäuser. Schlanker als Schlaffer. Hochwild. DRITTES REICH UND BOMBENKRIEG Kollektive Verstocktheiten. Erlösung aus der Seinskrise. Sie spielten wieder. Der Verlust der Mitte. Was heißt Schändung? Kalkulierte Brandstätten. Wenn die Alliierten Nazi-Deutschland nicht bombardiert hätten … Was war nun gut im Dritten Reich? Polykratie der Wälzer. WALD, TECHNIK, MEDIENKULTUR Wortflimmern. Vollendete Einsamkeit in totaler Gegenwart. Der Schalk im Nacken. Gebetsmüller und Witzewagner. Die Brücke nach Afrika. Jäger in einem Zauberwald. Superzeichen des richtigen Lebens. Mach’s noch einmal, Mensch. Die Spinne im Netz. Die Fabrik als Universität. GUTER RAT Armut – Die Nestwärme der Kaltmedien Vom Vorsprung leben. Kumpel, greif zum Imageberater. REIHENWEISE KURZKRITIK Ritter, Tod und Teufel u.a.m. Der vom mythischen Schrecken befreite Adorno. Labyrinthe, Potpourri und Waffelbruch. Langeweile, Lügen, Geschlechterkämpfe. Luxus bis Lethe. Unaufmerksamkeitskompensationen. Schlagende Verbindungen. Sehnsuchtsprojekte. Scharfe Stellen. Er wäre gern James Bond, ist aber nur der zeitgemäße Chef, der Diäten und YouTube kennt – und hier ein Lied auf seine moderne Sekretärin singt. Nachwort Danksagung Namensregister |
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