Verbrecher Verlag - gute Bücher

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Preisträger des Deutschen Verlagspreises

 

Hurra! Wir haben  einen der dotierten Deutschen Verlagspreise 2022 gewonnen!

Die Preisverleihung findet am 22. Juni 2022 durch Staatsministerin Claudia Roth in der Kongresshalle am Zoo in Leipzig statt. An diesem Abend werden wir erfahren, ob wir vielleicht sogar ein  Spitzenpreisträger sind.

 

 

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Neuerscheinungen

Der fränkische Anarcho-Syndikalist Fritz Oerter wurde für das Vertreten seiner Ansichten ins Gefängnis geworfen, wurde von Nationalsozialisten gefoltert und ist infolgedessen 1935 in Fürth gestorben. Trotz der vielen Widrigkeiten ordnet er in seinen hinterlassenen Lebenserinnerungen die verschiedenen Abschnitte seines Lebens ruhig aneinander und schreibt liebevoll über seine Freund:innen und Genoss:innen und über herrschaftslosen Sozialismus.

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Christa Wolf gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen nicht nur des 20. Jahrhunderts. Ihr Werk besitzt bis in die Gegenwart eine außerordentliche Strahlkraft. »Oppositionen im Dialog« zeigt über die Auseinandersetzung mit persönlichen Dokumenten und unbekannten Archivmaterialien wie sich Poetologie und Schreibprozess von Christa Wolf gestaltet haben, insbesondere in Hinblick auf gesellschaftliche Ausgrenzung und die Position von Frauen.

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In einem Start-up-Büro verliert ein Werbetexter den Verstand. Unter der Stadt verstopfen Fettberge die Kanalisation, während sich in einer Sozialbausiedlung ein unerwünschter Mitbewohner in eine Kröte verwandelt. Die Geschichten in »Supermilch« erzählen von einer unruhigen, nervösen Zeit: von der Transformation der Arbeitswelt, von digitalem Alltag und der Zerstörung der Natur. Es ist bedrohlich, flimmernd und weird.

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Dieser Sammelband befragt anhand künstlerischer Phänomene die Aktualität der ästhetischen Theorie Theodor W. Adornos. In Auseinandersetzung mit Werken der letzten Jahrzehnte steht dabei das Verhältnis der Kunst zu Gesellschaft und Politik im Vordergrund. Der Band verhandelt nicht nur die Möglichkeit einer materialistischen Ästhetik, sondern bietet auch eine kritische Perspektive auf die zeitgenössische Ästhetik.

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Manja wird in den 80er Jahren auf die Venerologische Station für Frauen mit Geschlechtskrankheiten in Leipzig gesperrt. In den 1940er Jahren wurde Lilo an diesem Ort festgehalten. Und die Sozialarbeiterin Robin wirkt in den 2010er Jahren in diesem Haus – nun eine Unterkunft für Geflüchtete. »Herumtreiberinnen« erzählt die Geschichten von drei jungen Frauen aus verschiedenen Zeiten und stellt die Frage, welchen Einfluss diese Zeit und die jeweilige Staatsform auf ihre Leben hatten.

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Welche Spirituose kurvte im Glas von Willy Brandt und was trug diese zur Entspannung zwischen Ost und West bei? Warum gefährdete ein katholischer Geheimbund die Brandy-Produktion? »Die Schule der Trunkenheit« folgt den verschlungenen Pfaden der Spirituosen unterhaltsam und lehrreich durch die Wirren der letzten Jahrhunderte.

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Cordula Späth, eine Figur, die in Daths Romanen immer wieder auftaucht – ist nach einem Sturz aus dem Fenster, nun ja, irgendwie verschwunden. War es ein Unfall? Ist sie tot? Ihre Freund:innen können es nur schwer begreifen. Das Leben bleibt nicht stehen, ebenso wenig wie die sie umgebende Wirklichkeit … Dann überschlagen sich die Ereignisse …

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Wie geht es der Pflege, wie den Care-Berufen? Wie ging es den Menschen vor der Pandemie, wie währenddessen? Wie kamen sie in ihren Beruf? In Protokollen fängt Frédéric Valin die unterschiedlichen Lebensläufe, Motive und Erfahrungen jener Menschen ein, die sich kümmern: Altenpfleger*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Hospizmitarbeiter*innen, Geflüchtetenhelfer*innen.

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Humorvoll hinterfragt Krambergers Roman vermeintliche Widersprüche – körperliche und geistige Arbeit, archaisches Land und die moderne Urbanität, nachhaltige und herkömmliche Landwirtschaft – und erforscht kritisch und selbstironisch die Rollenbilder, die beide Lebenswelten prägen.

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