Christa Reinig
Christa Reinig wurde als Arbeiterkind 1926 in Berlin geboren. Nach einer Arbeit als Floristin nahm sie das Studium der Kunstgeschichte und christlichen Archäologie an der Humboldt-Universität auf, später arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin am Märkischen Museum in Ost-Berlin, doch ihre Haltung als Autorin sorgte dafür, dass sie bereits 1951 mit einem Publikationsverbot in der DDR belegt wurde.
Ab 1960 erschienen ihre Werke in Westdetuschland, ab 1964 lebte sie als freie Schriftstellerin in München. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Bremer Literaturpreis (1964), dem Tukanpreis der Stadt München (1960) sowie mit dem Deutschen Kritikerpreis (1975) ausgezeichnet.
Sie war Mitarbeiterin diverser Zeitschriften, unter anderem des Eulenspiegel und der Schwarzen Botin.
Spätestens seit Mitte der Siebzigerjahre prägte die Auseinandersetzung mit dem Feminismus ihr Werk.
Reinig war Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschland und in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
2008 starb sie in München.
