Franziska Haug
Franziska Haug arbeitet als Literatur- und Geschlechterwissenschaftlerin. In ihrer Dissertation analysierte sie Klassen- und Geschlechterverhältnisse vermittels literarischer Verfahren bei Thomas Brasch, Gisela Elsner, Elfriede Jelinek, Ronald M. Schernikau und Popmusik. Seither ist sie auf Spurensuche nach dem Verhältnis von Kommunismus und Geschlecht im Allgemeinen und queerer DDR-Literatur im Besonderen. Gemeinsam mit Jonas Haug ist sie Kern des Kollektivs DiasporaOst. Um gegen die universell schlechten Verhältnisse anzukommen, sucht die Autorin nach Allianzen zwischen Queerfeminismus und Materialismus; auch auf die Gefahr hin, dafür deren Widersprüche zu verschärfen.
Foto: (c) Johanna Bettle
Termine
Filmscreening und Gespräch mit Franziska Haug, DiasporaOst, Emmi Esefed und Julia Ketelhut
16. April 2026 / 2og:dondorf (Ehemalige Dondorf-Druckerei), 2. OG), Frankfurt am MainFilmscreening und Gespräch
Vortrag Franziska Haug: "Queere DDR-Literatur. Erzählen zwischen Utopie und Alltag"
29. April 2026 / Leipziger Literaturwissenschaftliches Colloquium, LeipzigVortrag
Buchvorstellung "Arbeit als literarisches Verfahren der Produktion von Geschlecht. Queerer Materialismus bei Thomas Brasch, Gisela Elsner, Elfriede Jelinek, Ronald M. Schernikau und im Pop"
5. Mai 2026 / ://about blank sektgarten, BerlinBuchvorstellung und Gespräch
Vortrag Franziska Haug: "Jede Gesellschaft ist in dem Maße kapitalistisch, wie sie den Körper der Frauen ausbeutet". Queerer Materialismus und negativer Universalismus
20. Mai 2026 / Goethe Universität Frankfurt am Main, Frankfurt am MainVortrag
Vortrag Franziska Haug: "Queerer Materialismus zwischen Identität und Universellem" Vortragsreihe zu interdisziplinärem Materialismus
15. Juni 2026 / Universität Kassel, KasselVortrag
