Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen

Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen

Kerstin Köditz
Broschur, 224 Seiten
Preis: 5,00 €
ISBN: 9783940426178


In den Warenkorb »

Zivilcourage ist wichtig, ebenso eine funktionierende Zivilgesellschaft. Aber selbst wenn beides vorhanden wäre, könnte damit allein der Aufstieg der NPD nicht gestoppt werden. Der „Aufstand der Anständigen“ bleibt Stückwerk ohne den „Aufstand der Zuständigen“. Der allerdings ist in Sachsen die Ausnahme. Stück für Stück verankert sich die extreme Rechte in der Mitte der Gesellschaft. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten ...

Kerstin Köditz dokumentiert und analysiert das Agieren der Neonazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie weiß: Je weniger links die Linke ist, desto stärker wird die Rechte.

Kenntnisreich und sehr detailiert.
Ernst Kovahl / Der Rechte Rand

Die Autorin hilft mit ihrer Darstellung, Strategien und Ziele der NPD besser zu erkennen, die sich in Sachsen so fest etabliert hat wie in kaum einem anderen Bundesland. Der Buchtitel „Und morgen?“ ist insofern mehr Mahnung als Frage.
Thomas Schade / Sächsische Zeitung

Das Buch der Linksparteipolitikerin ist eine facetten- und analysereiche Dokumentation der Aktivitäten der extremen Rechten in Sachsen, wie sie bisher noch nicht vorlag. Kerstin Köditz klärt über die zahlreichen Fehlentscheidungen der etablierten Politik in bezug auf den Umgang mit den Neonazis auf. [...] Dabei bleibt die Antifaschistin – im Gegensatz zu manchen bisherigen Veröffentlichungen zur extremen Rechten in Sachsen – nicht nur bei der Beschreibung der Zustände stehen, sondern macht Vorschläge für eine antifaschistische Strategie und Praxis. Ihr Buch ist höchst empfehlenswert für all diejenigen, die sich ein realistisches Bild von der Situation in Sachsen machen wollen.
Markus Bernhardt / junge Welt

Der fundierte Bericht aus der politischen Praxis ist eine nützliche Handreichung für die demokratische Gegenwehr. „Und morgen?“ schärft den Blick für die Veränderungen im deutschen Neofaschismus.
Richard Gebhardt / ZAG