Female Genital Mutilation in Northern Iraq. A Study

Female Genital Mutilation in Northern Iraq. A Study

Wadi e.V
geheftet, 43 Seiten
Preis: 10,00 €
ISBN: 9783940426550


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Mit dieser Studie liegt erstmals eine ausführliche und flächendeckende Bestandsaufnahme von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) in Irakisch-Kurdistan vor. Über 1400 Frauen beantworteten bis zu 73 Fragen zu ihrer Bildung und Lebenssituation, zu ihrem ethnischen und religiösen Hintergrund sowie ganz direkt zur Genitalverstümmelungspraxis.
Der Datensatz erwies sich als äußerst konsistent und ermöglichte damit einen genaueren Einblick in verschiedene soziologische Zusammenhänge, die sich bislang selbst für Einheimische teilweise der Beobachtung entzogen. So zeigte sich, dass entgegen geläufiger Annahmen ländliche und städtische Gebiete so gut wie gleich stark betroffen sind. Die insgesamt sehr hohe FGM-Rate von fast 73% lag unter jüngeren Frauen erheblich niedriger, was auf einen gegenwärtigen Rückgang der Praxis hindeutet. Regional ergaben sich zu mehreren Fragen signifikante Unterschiede, etwa in welchem Maße die Männer nicht über FGM informiert sind oder mit welcher Begründung FGM als notwendig erachtet wird. Die Ergebnisse der Studie vermitteln eine differenzierte Vorstellung davon, in welchen „Milieus“ und unter welchen prekären Verhältnissen Genitalverstümmelung besonders gedeihen kann.
Die Studie ist farbig illustriert und enthält mehr als 40 Diagramme und Tabellen. Eine Karte des untersuchten Gebietes erleichtert die Orientierung.


This study provides a first detailed and comprehensive survey of female genital mutilation (FGM) in Iraqi Kurdistan. More than 1,400 women answered up to 73 questions concerning their education and living standards, their ethnic and religious backgrounds and their attitudes towards FGM.
The data set proved to be very consistent. It provided an accurate insight into numerous sociological interrelations that have hardly been recognized previously even by locals. For example, it could be shown that, contrary to common assumptions, women in rural and in urban areas are affected almost to the same degree. Whereas the average FGM rate is almost 73%, the rate is much lower among younger women, suggesting that the practice is presently in decline. Several questions, concerning, for instance, the extent to which men are unaware of FGM or the justifications brought forward for the practice, resulted in very different answers depending on the region. The results of the study provide a complex picture of the "milieus" and the precarious living conditions under which the practice of female genital mutilation thrives.
The booklet contains more than 40 color diagrams and tables, as well as a map of the Kurdish Autonomous Region where the study was conducted.

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