Ich bin sie

Ich bin sie

Naira Gelaschwili
Leineneinband, 176 Seiten
Preis: 22,00 €
ISBN: 9783957322302


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Übersetzt aus dem Georgischen von Lia Wittek.

Auch als E-Book in allen einschlägigen Stores erhältlich (Epub / Mobipocket, 14,99 €).


Die junge Nia ist verliebt in einen älteren Jungen, der gegenüber ihrer Wohnung in Tiflis wohnt. Er erhört sie nicht, doch sie richtet ihre Sehnsucht ganz auf ihn. Jahrzehnte später erhält sie erneut Kontakt zu dem Mann, und nun erinnert sie sich an den Gefühlssturm der ersten Liebe. So tritt die lebenserfahrene Nia mit ihrem jungen, ungestümen Ich in einen Dialog. Mit großem Raffinement gelingt es Naira Gelaschwili, die Gedanken der Pubertierenden ebenso lebhaft zu schildern wie die Gefühle der gealterten Frau, die sich zurückerinnert.


»Ich bin sie« war ein Bucherfolg in Georgien und noch immer schenken sich Liebespaare den Roman dort gegenseitig. 2013 wurde er als bester Roman des Jahres mit dem SABA-Preis, dem renommiertesten georgischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Im Verbrecher Verlag erscheint er nun erstmals in deutscher Übersetzung.

 

Die Veröffentlichung wird unterstützt durch das Georgian National Book Center und The Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia.

Eine raffiniert gebaute und sehr berührende Geschichte über die Liebe.

Barbara Meixner / Buchmarkt


Die georgische Autorin (geboren 1947) beschreibt in treffenden Worten den Abschied von der Kindheit. Ihr ist ein entzückender und humorvoller Roman über das Herzflattern, die einseitige Liebe und die damit verbundene quälende Einsamkeit gelungen.

Jutta Sommerbauer / Die Presse (Wien)

 

In der Tat liest sich Naira Gelaschwilis pulsierende Portraitstudie einer jungen Liebeskranken streckenweise wie Jugendliteratur in seiner besten Form. Die entwaffnend offenherzige Innenschau der 13jährigen, die einem irgendwie ans Herz wächst, wird regelmäßig durchbrochen von anderen Zeitabschnitten. Perspektiven- und Tonartenwechsel sorgen bei der Lektüre für Abwechslung. [...] Zu erzählen, ohne alles Erzählte tot zu kommentieren, das ist die Kunst Naira Gelaschwilis.

Anja Hirsch / WDR 3


Sehr viel mehr überzeugt der Roman aber als Studie eines Mädchens, das die Liebe zu einem Zwanzigjährigen, mit dem sie kaum drei Worte wechselt, zum Lebensinhalt wählt ...

Tilman Spreckelsen / Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Naira Gelaschwili ist eine Autorin, die zu lesen sich lohnt. 

Margrit Irgang / SWR 2

 

Es ist eine leise Geschichte, die ein universelles Gefühl zum Gegenstand hat [...] Das Wort von der "unerfüllten Liebe" ist ziemlich groß und wird allzu häufig verwendet; es trifft aber auf Gelaschwilis Geschichte zu. [...] Eine Empfehlung.

Thomas Völkner / Hamburger Lokalradio

 

"Ich bin sie" ist ein wundervoller poetischer Roman über die Sehnsüchte und Unvernunft der ersten Liebe. [...] Wie in Georgien üblich sollten sich auch in Deutschland Liebespaare allen Alters diesen großartigen Roman gegenseitig schenken. 

Die Vorleser

 

Mit viel Gefühl erzählt die Autorin von einer großen Liebe, die voller Schmerz ausgelebt wird. Wohl jeder wird sich in diesem Roman wiederfinden ... [...] Trotz Nias Alter ist die Sprache immer auf einem hohen Niveau und unterstreicht das erzählerische Können der Autorin. Wer die große literarische Liebe sucht, wird sie hier finden!

Nika / Stories on Paper

 

ein durchwegs poetischer Roman

Rebecca Strobl / WeiberDiwan

 

Intensiv, emotional und temperamentvoll schildert die georgische Autorin das Glück und die Qualen der ersten (unerfüllten) Liebe.

Dagmar Härter / ekz.bibliotheksservice

 

Mal himmelhoch jauchzend, wenig später zu Tode betrübt, optimistisch, dann wieder desillusioniert. Beim ersten Verlieben fahren die Emotionen Achterbahn.  [...] Das kann auch Männer interessieren. Denn die Autorin erzählt eine kurzweilige Geschichte von Unerwidertem und Verlorenem – die überall und jedem passieren kann.

Blog Muromez

 

Der Roman, den sich in Georgien Verliebte gern gegenseitig zum Geschenk machen, gleitet nicht ins romantisch-kitschige ab; die Autorin vermag es, die Leidenschaftlichkeit der schwärmenden Protagonistin unverfälscht zu veranschaulichen. 

Wolfgang Schriek / Wostok