Spiegelungen. Variationen einer Metapher

Spiegelungen. Variationen einer Metapher

Jörg Becker
Broschur, 216 Seiten
Preis: 16,00 €
ISBN: 9783957322616


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Spiegel in Filmeinstellungen verrücken die Wirklichkeit, können sie doppeln und in Frage stellen. Als filmischer Ausdruck gehören sie zur dramaturgischen Basis einer Inszenierung. Spiegeleinstellungen fungieren als Bildmetapher, bleiben jedoch nicht eindeutig zu entschlüsseln. Sie öffnen einen Fantasieraum. Beispielhaft werden in diesem Band Variationen von Spiegeleinstellungen vorgestellt – unter anderem aus Filmen von Luchino Visconti, Ingmar Bergman und F.W. Murnau, Wolfgang Staudte, Fritz Lang und Sam Fuller, Martin Scorsese, Douglas Sirk und Max Ophüls, Bill Viola und Peter Lorre. Jörg Beckers Tiefenbeobachtungen sind Teil eines Projektes einer beschreibenden Sammlung filmischer Ausdrücke, die als variable Konstruktion stets work in progress bleibt.

 

Die Filmliteratur-Reihe „Filit“ wird von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen herausgegeben und entsteht in Zusammenarbeit der Deutschen Kinemathek mit dem Verbrecher Verlag.

 

Man kann die "Filit"-Reihe abonnieren und bekommt dann jeden neuen Band bei Erscheinen automatisch zugeschickt. Bei Interesse bitte beim Verlag melden.

Wenn Becker anfängt, es ganz genau zu nehmen, bleibt kein Schnitt, kein Perspektivwechsel unbemerkt. [...] Arbeitet man mit „Spiegelungen“ in diesem Sinne, kann das Buch tatsächlich als eine Art Sehschule genutzt werden. [...] Man möchte ihm dabei gerne weiter folgen.

Benjamin Moldenhauer / ray Filmmagazin

 

Beckers Texte sind exzellent in der Bildbeschreibung. Natürlich ist seine Filmauswahl subjektiv. [...] Aber jeder hat seine eigenen Erinnerungen, und genau die werden durch so ein Buch aktiviert.

Hans Helmut Prinzler/ hhprinzler.de

 

"Spiegelungen" übt auf subtile Art Kritik am gewohnten Blick. Beckers genaue Wahrnehmungen werfen die Leserin darauf zurück, die einstudierte Perspektive auf die visuelle Welt zu hinterfragen. [...] Dank der erfrischend kurzweiligen Schnitte und seiner dynamische-wortgewandten Erzählweise pointiert das Buch am Ende eines jeden Kapitels selbst ein wohldosiertes Maß an Offenheit.

Alicja Schindler / der Freitag