metamorphosen 18 - Arbeit

metamorphosen 18 - Arbeit

Enno Stahl / Frédéric Valin / Anke Stelling / Michael Watzka / Moritz Müller-Schwefe (Hg.)
Broschur
Preis: 7,50 €
ISBN: 9783957322807


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Diese Ausgabe der metamorphosen ist dem scheinbar alltäglichsten Thema unserer Gesellschaft gewidmet: der Arbeit. Doch die ist nicht so einfach zu greifen: In vielen (aber nicht allen) Bereichen verliert die klassische Trennung von Arbeit und Freizeit ihre Bedeutung. Immer öfter wird Freizeit zu Arbeit, sieht Arbeit wie Freizeit aus. Gleichzeitig hat es den Anschein, als wäre die Arbeit in der gegenwärtigen Literatur die große Abwesende. Sie findet irgendwo im Hintergrund statt und bestimmt weder Figuren noch Form. Ob nun der soziale Hintergrund der AutorInnen der Grund dafür ist, oder ob das Schreiben über Arbeit gegenwärtig größere Probleme hat – das soll mit dieser Ausgabe herausgefunden werden. Sind Software Development und Dampfmaschine poesiefähig?

 

INHALT

 

Jens Steiner: Variationen der Unfreiheit. Arbeit in der Gegenwartsliteratur

Enno Stahl: Der Beruf des Autors: Muster der Selbstoptimierung

Philipp Böhm: 12 Thesen über Arbeit und Literatur

Frédéric Valin: Guten Morgen

Anke Stelling: Aus der Werkstatt

Diverse: AutorInnen über ihren beschissensten Job

Claire Shearman, Lukas Valtin: Prekäres „Prekariat“

Frank Milautzcki: Terzine vom Diolen

Christian Ramo, Ekaterina Pavlova, Cora Rok (Ü): Wie du mich willst

Bettina Wilpert: Brigade Olga Benario

Gorch Maltzen: Wie man Pflanzen am Leben halt

Katja Petrowskaja. Marie-Luise Goldmann (I): „Wenn keine Arbeiter in der Literatur vorkommen, ist das kein Weltuntergang“

Thomas Pregel: In den Stollen

Oliver Heidkamp: Die Arbeit des Faktographen – Ein Porträt

Luise Behr: Architekturen der Angst

Karl Clemens Kübler: Wir neuen Protestanten

Heike Geissler: I Call it*

Christian Wöllecke: Wölleckes Wochen

 

 

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Als Leser kann man dem nur kopfnickend zustimmen, in Vorfreude die für jeden Beitrag neu gestalteten Seiten umblätternd.

Kristina Pleinert / Fixpoetry