Unmenschlichkeit als Programm

Unmenschlichkeit als Programm

Peter Bierl
Broschur, 364 Seiten
Preis: 24,00 €
ISBN: 9783957324993


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Die einen fordern, dass Menschen zugunsten von Tieren sterben müssten. Die anderen bezeichnen Säuglinge, Behinderte und Demente als "Nicht-Personen", deren Leben wertlos und teuer sei. Dritte verklären den Kampf ums Dasein, Kapitalismus und Sexismus als natürliche Gesellschaftsform.
Wie passen Linke mit solchen Positionen, mit Euthanasie, Antisemitismus und Antihumanismus zusammen? Eigentlich gar nicht, sollte man meinen. Ein solches Crossover ist in der Linken jedoch nicht neu. Die kritische Darstellung und Analyse von aktuellen und historischen Strömungen, die biologistische und sozialdarwinistische Ansichten vertreten, ist das Thema dieses Buches. Bierl spricht von einer darwinistischen Linken in Abgrenzung zu einer emanzipatorischen Linken, die kritisch-materialistische Positionen vertritt. Dabei handelt es sich weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart um eine geschlossene Doktrin, sondern ein Konglomerat von Gruppen und Personen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Facetten, Widersprüchen und Konflikten. Peter Bierl unterzieht dieses Konglomerat einer genauen Analyse.

Bierl konzentriert sich auf drei Sparten linker Theorie und die darauf aufbauende Praxis – Tierrechtsbewegung, Religionskritik und Eugenik. Während erstere als klassische Betätigungsfelder der Linken gelten, überrascht der Themenbereich Eugenik zunächst, ist darum aber umso erkenntnisreicher.

Claude Lampe / VVN-BdA

 

 Auch in der Linken haben Antisemitismus, Antihumanismus und Euthanasie Tradition. Der freie Journalist Peter Bierl legt mit „Unmenschlichkeit als Programm“ eine erschreckende Analyse der darwinistischen Linken vor.

Sabrina Teifel / Alerta

 

 Mit „Unmenschlichkeit als Programm“  macht sich Peter Bierl, Journalist und Autor, daran, das geschönte linke Selbstbild zu dekonstruieren und reaktionäre, menschenverachtende Positionen auch in scheinbar progressiven Positionen aufzuzeigen. Angenehmerweise ist Bierls Kritik dabei zwar scharf, aber solidarisch.

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