Performative Elements

Performative Elements

Karin Felbermayr
Broschur, 64 Seiten
Preis: 6,00 €
ISBN: 9783935843980


In den Warenkorb »

Mit dem Erhalt des Kunstpreises der Tisa von der Schulenburg-Stiftung 2007 und in bewährter Zusammenarbeit mit der Grafikdesignerin Sarah Lamparter präsentiert die bildende Künstlerin Karin Felbermayr nach genau einem Jahr ihre zweite Printpublikation, „Performative Elements“. Die Betonung des Printmedialen zeigt, dass Felbermayr auch mit „Performative Elements“ wieder den Anspruch erhebt, ihre künstlerische Praxis mit unterschiedlichen Medium/Form-Relationen in ein Äquivalent zu bringen. Thematisch orientiert sie sich weiterhin an einem „somatic turn“, wie er auch derzeit im Anschluss an Foucault, Bourdieu und Goffman in der Soziologie stattfindet und wesentlich um das neue Selbstverständnis vom Körper im Übergang von der Fremd- zur Selbstkontrolle kreist. Wie schon im Falle von „Stereotype As A Masquerade“ wird weniger die Rhetorik von „exitable speech“ angestrengt, als vielmehr die von „performative acts“ und deren Elementen ganz im Sinne von Judith Butler demonstriert: niemand bleibt schuldlos. Und wenn Karin Felbermayr in Referenz an einen berühmten Hutträger der Neoavantgarde zeigt, „wie man Bad Bunny die Bilder erklärt“, dann deckt sich das vollends mit den Textbeiträgen von Sabeth Buchmann und F.E. Rakuschan.

One year after the appearance of her first book the artist Karin Felbermayr marks her receipt of the 2007 Tisa von der Schulenburg Stiftung Art Award with her print publication "Performative Elements", again in tandem with graphic designer Sarah Lamparter. This focus on the print media emphasizes once more Felbermayr’s aim to give expression to her art in a diversity of medium/form relationships. Thematically she continues to orientate herself around the current "somatic turn" taking place in sociology according to Foucault, Bourdieu and Goffman, and essentially centres on the new self-understanding of the body in the transition from external control to self-control. As in the case of "Stereotype as a Masquerade" she concentrates not so much on the rhetoric of "excitable speech", but more on demonstrating "performative acts" and their elements, very much in the sense of Judith Butler: nobody remains innocent. And when Karin Felbermayr refers to a famous hat wearer of the neo-avant-garde age: "How to explain the pictures to Bad Bunny", it corresponds exactly with the texts written by Sabeth Buchmann and F.E. Rakuschan.