Memorial

Memorial

Günther Weisenborn
Broschur, 248 Seiten
Preis: 19,00 €
ISBN: 9783957323767


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Herausgegeben von Carsten Ramm.

 

Günther Weisenborn, ein junger Schriftsteller aus dem Rheinland, wird 1928 in Berlin gefeiert. Sein Stück »U-Boot S 4« ist an der Volksbühne ein großer Erfolg. Weisenborn zieht nach Berlin, schreibt Theaterstücke, bearbeitet zusammen mit Brecht und Eisler Gorkis Roman »Die Mutter« für die Bühne und verfasst unter dem Titel »Barbaren« seinen ersten Roman. 1933 wird das Buch von den Nationalsozialisten verbrannt, seine Stücke werden verboten. Weisenborn schreibt unter Pseudonym weiter, arbeitet beim Reichsrundfunk und als Chefdramaturg an Heinrich Georges Schiller-Theater.
1937 schließt er sich der Widerstandsgruppe um Harro Schulze-Boysen an, die von der Gestapo »Rote Kapelle« genannt wird, 1942 wird er verhaftet und verurteilt, bis 1945 sitzt er im Zuchthaus Luckau. 1948 erscheint sein »Memorial«, in dem er eindringliche Szenen aus Widerstand und Haft seinen Erinnerungen aus dem vorherigen Leben in Freiheit gegenüberstellt. Das Buch wird in West- wie in Ostdeutschland zum Bestseller.

 

 

Veranstaltungen zum 50. Todestag:

 

DONNERSTAG, 14. MÄRZ 2019, 19 UHR
Berlin, Akademie der Künste, Pariser Platz, Plenarsaal

 

SONNTAG, 17. MÄRZ 2019, 11 UHR
Bruchsal, Badische Landesbühne, Café Europa, Wilderichstr. 31

 

MONTAG, 25. MÄRZ 2019, 19 UHR
Hamburg, Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23

Von den dreiundzwanzig Monaten in Haft berichtet "Memorial" ergreifend. Doch das Besondere dieses Buches ist, dass es stets von einem Davor und einem Jetzt im Wechsel erzählt.

Jörg Aufenanger / Berliner Zeitung

 

Beides [Memorial und Bist du ein Mensch, so bist du auch verletzlich] sind Bücher mit zahlreichen Linien ins Heute. Eine Schule der Moral, Moral für die Schule. Weisenborn schreibt bewegend und klar, poetisch und streng. [...] Es ist gut, dass diese Geschichte, in der so viel Mut und Ungerechtigkeit zusammenkommen, noch einmal erzählt wird.

Jürgen Kleindienst / Leipziger Volkszeitung


Ein berührendes Buch.

Klaus Bellin / neues deutschland

 

Immer wieder legte Günther Weisenborn sprachmächtig und präzise den Finger auf die brennenden Themen. [...] Günther Weisenborns gestochen scharfe Texte lesen sich heute jedoch aufrüttelnd aktuell.

Christiane Kort / Deutschlandfunk

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