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Lyrik

Heilige Nacht

von Erich Mühsam   Geboren ward zu Bethlehem ein Kindlein aus dem Stamme Sem. Und ist es auch schon lange her, seit’s in der Krippe lag, so freun sich doch […]

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deutlich nachts

Von Christian Geissler   deutlich nachts bin ich aus allen röcken geworfen ins trogholz der alten ins besengeschrubb danach ich mich hüll ich mich sing ach endlich wie leicht ins […]

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Heimatlos

Von Max Herrmann-Neiße Wir ohne Heimat irren so verloren und sinnlos durch der Fremde Labyrinth. Die Eingebornen plaudern vor den Toren vertraut im abendlichen Sommerwind. Er macht den Fenstervorhang flüchtig […]

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Herbst 89

Von Chaim Noll Die Stadt ist müde geworden wie ich sie zu lieben Vögel fliegen in schlaffer Kurve aufs Dach Nichts spricht zu mir keine Stimme zu hören Ungelesen liegen […]

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Stadtbahn

Von Peter O. Chotjewitz Auf dem Bahnhof Yorckstraße ist die Uhr Ende der vierziger Jahre stehen geblieben Zwar Stadtbahn wird erst seit 61 nicht mehr gefahren aber wer den Kudamm […]

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Betäubung

Von Erich Mühsam Ist’s nicht, als wär ich längst vorbei am Ziel, das meine Augen maßen? als wären neue Strecken frei? als schritt mein Fuß auf andern Straßen? Zwar dünkt […]

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Für meine Mutter

Von Charlotte Grasnick Das Gedicht ist der Apfel, den ich ihr schäle, ist der Spaziergang, auf dem ich sie führe, ist der Brief, in dem ich ihr von den Enkeln […]

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Nacht im Stadtpark

Von Max Herrmann-Neiße Ein schmales Mädchen ist sehr liebevoll zu einem Leutnant, der verloren stöhnt. Ein Korpsstudent mokiert sich, frech, verwöhnt, und eine schiefe Schnepfe kreischt wie toll. Ein Refrendar […]

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