Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der "Lebenschutz"- Bewegung

Die „Lebensschutz“-Bewegung will in die Offensive: Sie möchte nicht nur die Zugänge zu Schwangerschaftsabbrüchen erschweren, sondern führt auch einen Kulturkampf zur Retraditionalisierung der Geschlechter- und Familienverhältnisse, um christliche Moral und das ärztliche Gewissen. Damit ist sie Teil eines konservativen bis extrem rechten, in Teilen antidemokratischen, Aufwindes.

 

Die Autor*innen analysieren in "Kulturkampf und Gewissen" die neuen medizinethischen Strategien der „Lebensschutz“-Bewegung, ihre Stärken, Schwächen und internen Widersprüche. Damit liefern sie das Material für eine kritische Auseinandersetzung mit den „Lebensschützern“ - und die Grundlage für den nötigen Widerstand.

 

Veranstaltet von FEMermaid, ProChoice Sachsen und Referat für Antidiskriminierung an der TU Chemnitz

22.05.2018 | 19.00 Uhr

Eike Sanders

Ulli Jentsch

Lesung

Ort
TU Chemnitz - "Altes Heizhaus"

Straße der Nationen 62

09111 Chemnitz