Aus Liebe zur Kunst

Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde Moderne Kunst populär wie nie zuvor, die Zahl der Künstler und Kunstwerke schien zu explodieren. Die Kunstkritik konstatierte Unübersichtlichkeit und Qualitätsverfall, warnte vor ständiger Infragestellung der Kunst und forderte eine neue Erhabenheit. Doch ist die Kunst tatsächlich so verschieden geworden? Und warum entziehen sich ihre großen Ähnlichkeiten eigentlich der Wahrnehmung?
Als Künstler, Musiker, Autor und Professor für experimentelle Plastik kennt Wolfgang Müller die Strukturen des Kunstbetriebs aus unterschiedlichen Perspektiven. In seinen Essays zeigt er auf, wie aus Züricher DADA fast hundert Jahre später Politik in Island wurde. Er überlegt, warum sowohl die geniale Grace Jones als auch die grässlichen Bilder von Bernard Buffet unparodierbar sind.

 

Wolfgang Müller, geboren 1957 in Wolfsburg, lebt in Reykjavik und Berlin. Der Gründer und Spiritus Rector der Kultgruppe »Die Tödliche Doris«, ist Musiker, Publizist, Schauspieler, Hörspielmacher, Genialer Dilletant, Kurator, Grafiker, Missverständniswissenschaftler, Performer, Elfenexperte, Punk, Professor und Künstler

27.09.2018 | 20.00 Uhr

Wolfgang Müller

Buchvorstellung

Ort
Buchkönigin

Hobrechtstraße 65
12047 Berlin

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