Naunynstraße, Ecke Savignyplatz. Ein Abend mit Aras Ören und Gästen

1973 veröffentlicht Aras Ören im Rotbuch-Verlag das Langgedicht „Was will Niyazi in der Naunynstraße?“. Es ist einer der ersten großen Texte über das türkische Leben in Berlin, über Sprache und Integration, Fremd- und Selbstwahrnehmung. Weitere bedeutende Beiträge folgten, Örens Name als Schriftsteller, Dichter, Radiomacher, Akademie-Mitglied und Mentor ist etabliert – und doch ist sein Werk in Teilen erst noch zu entdecken.

Zum 80. Geburtstag erscheint nun im Verbrecher-Verlag die „Berliner Trilogie“: Drei erfolgreiche Bücher in einem Band – mit einem neuen Vorwort des Autors. Almanya feiert Aras Ören und diskutiert „das Werk des ersten deutschen Autors, der auf Türkisch schreibt“ (Ulrich Gutmair in der taz).

Mit:

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Informationen: Annika Magnussen, magnussen@boell.de

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der Akademie der Künste.

04.12.2019 | 19.00 Uhr

Aras Ören

Buchvorstellung

Ort
Heinrich-Böll-Stiftung

Schumannstraße 8

10117 Berlin