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Text fur Aliens. Anomie und Isonomie

22,00 

Hardcover, 176 Seiten, erscheint im Mai 2026

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9783957326270 , ,

Ann Cotten hat 2023/24 die Poetikdozentur des Literaturhauses Hannover und der Leibniz Universität Hannover gehalten. Cotten widmet sich hierbei den Themen Lesbarkeiten, Fremdheiten, „falsche“ Sprache und mehrsprachige Poetizitäten.

Ausgewählt wurde Cotten, weil Cottens bisheriges Werk vor allem im Zeichen der Spurensuche und der Schöpfung von Sprache steht. Im Bewusstsein des Zusammenhangs von Motorik und persönlicher Sprachentwicklung und im Wissen, dass das eigentliche Erbringen der Kulturleistung Sprache durch das Hinhören geschieht, schöpft und rekombiniert Cotten Textelemente zu unerhörten, aber nach Möglichkeit funktionalen narrativen und diskursiven Formen. Mit poetischer Sprache als Methode der Würdigung alter wie neuer, menschlich intentionaler ebenso wie rein indexikalischer Formensprachen bleibt Cotten Phänomenen der Interaktion von lebenden wie anorganischen Akteuren und Faktoren auf der Spur. Und damit unvermeidlich auch den Auswirkungen von Macht und Bedeutungsgebung, von Unterdrückung und Vergessen, doch auch von Schönheit, Erfindungsgeist und Nähe.

Mit der ersten Poetikdozentin Lena Gorelik wurde im Rahmen der postulierten Neuen Deutschen Literatur Zugehörigkeit und Fremdsein und dem Ankommen im Erzählen nachgegangen. Mit Ann Cotten widmet sich die Reihe mit globaler Perspektive der Vielsprachigkeit und ihrer Physis sowie unserer Weltwahrnehmung.

Herausgegeben von Laura Beck, Saskia Fischer, Kathrin Dittmer, Matthias N. Lorenz.

Zweiter Band der Reihe Poetikdozentur NEUE DEUTSCHE LITERATUR
Zum ersten Band von Lena Gorelik: hier.

Leseprobe Cotten Text fur Aliens

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