Christian Geissler hat beinah fünf Jahrzehnte für elektronische Medien, für Rundfunk, Kino und Fernsehen gearbeitet. Fast dreißig Jahre davon machte Geissler Filme. Bisher stand seine Arbeit für Kino und Fernsehen im Schatten seines im engeren Sinne literarischen Werks. Dieser Band wechselt die Perspektive. Aus dem Blickwinkel von Geisslers Filmschaffen verändert sich auch unsere Sicht auf seine Romane, Erzählungen und Reportagen. Seine sieben verfilmten Fernsehspieldrehbücher – und mindestens ebenso viele nicht realisierte –, seine achtzehn Dokumentarfilme und seine Beiträge für Fernsehmagazine bilden einen zweiten Schwerpunkt seines Werkes, und sie sind eng mit den literarischen Texten verwoben. Von Beginn an ist der Film, ob im Kino oder im Fernsehen, für Geissler ein Medium der politischen Veränderung, aber »zum Umdenken brauchte man Gesellschaft«.
Mit Beiträgen von Joan K. Bleicher, Clemens Böckmann, Christoph Classen, Didi Danquart, Dietmar Dath, Peter Ellenbruch, Detlef Grumbach, Ingo Meyer, Sabine Peters, Carsten Probst, Stefan Ripplinger, Andreas Stuhlmann, Michael Töteberg und einem bisher unveröffentlichten Fernsehspiel von Christian Geissler und einem Brief von Geissler an Dieter Meichsner.
NEU
„Zum Umdenken braucht man Gesellschaft“. Christian Geisslers Arbeiten für Kino und Fernsehen
Broschur, ca. 480 Seiten, lfb Texte 25, erscheint November 2026

