Robert Stadlober: „Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut“ Eine Verantaltung im Rahmen des Rosental / Rož Festivals
ROBERT STADLOBER
Singt und liest Kurt Tucholsky
Zur Festival-Eröffnung spielt und singt Schauspieler und Musiker Robert Stadlober seine Interpretationen von Gedichten von Kurt Tucholsky, am Akkordeon sein Freund und Wegbleiter Daniel Moheit. Stadlober, geboren in Friesach/Kärnten und bekannt durch zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen, zieht mit seinem behutsamen und augenzwinkernden Vertonungen Parallelen von der Weimarer Republik zur Gegenwart. Es geht es vordergründig um Themen des Alltags, dahinter schwingt Tucholskys beißende Kritik an der Heuchelei und saturierten Bequemlichkeit des (Klein-)Bürgertums mit, das der aufkeimenden Nazi-Diktatur den Boden bereitet hat.
