17. September

Tom Uhlig: „Antisemitismus definieren“

Lade VeranstaltungenTom Uhlig: „Antisemitismus definieren“
Tschaikowsky-Saal
17. September 2026
18:30

Moderation: Dr. Olaf Kistenmacher, Historiker

Antisemitismus ist ein gravierendes Problem in der Gegenwart. Das war in der jüngsten Vergangenheit nicht zu übersehen. Schon vor dem Anschlag in Halle 2019 sind Jüdinnen und Juden auf der Straße attackiert worden, neue rechte Bewegungen und Parteien fordern ein Ende der „Erinnerungsdiktatur“ und antisemitische Verschwörungstheorien finden immer mehr Verbreitung. Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit den aktuellen Erscheinungsformen der Judenfeindschaft in verschiedenen politischen, weltanschaulichen und religiösen Milieus und stellt zugleich Initiativen und Handlungsmöglichkeiten vor, wie man sich gegen Antisemitismus im 21. Jahrhundert engagieren kann.

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Antisemitismus definieren. Anleitung zur Abgrenzung

Seit einigen Jahren wird in Deutschland über eine angemessene Definition des Antisemitismus gestritten. Im Umlauf sind einige Mythen, die die Analyse und die Bekämpfung von Judenfeindschaft erschweren: So wird Antisemitismus unter den Oberbegriff Rassismus oder unter gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit eingeordnet oder zu einem Vorurteil oder Wahn erklärt. Jeder dieser Deutungsversuche trifft etwas, reduziert Antisemitismus jedoch auf einen Teilaspekt. In ihrem Buch „Antisemitismus definieren“ machen Nikolas Lelle und Tom Uhlig diese Mythen produktiv, um einen Antisemitismusbegriff zu gewinnen, der dem Gegenstand gerecht wird.

 

Eine Veranstaltungsreihe der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit Hamburg Vernetzt gegen Rechts – Koordinierungsstelle des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V.

Als Veranstaltende behalten wir uns bei allen Veranstaltungen vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische, völkische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.