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Position und Stimme des Opfers. Literaturwissenschaftliche Beiträge zu einer kontroversen Figur

28,00 

Broschur, ca. 300 Seiten, erscheint im Juni 2024

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Das Opfer ist als kulturelle Imagination eine umkämpfte Deutungsfigur. Die künstlerischen und kulturellen Vorstellungen des Opfers bringen vielfach auch eine Interpretation von Unrecht, Gewalt und Unterdrückung hervor, die Fragen der Gerechtigkeit und Wiedergutmachung aus der Perspektive vermeintlich machtloser Betroffenheit adressieren. Zugleich erweist sich gerade die Literatur als ein Medium, in dem die mit dem Opfer verbundenen etablierten stereotypen Zuschreibungen und tradierten Narrative nicht nur weitergegeben, sondern produktiv unterwandert und in ihr Gegenteil gewendet werden können.
In diesem Spannungsfeld lenken die Beiträge des Bandes den Blick über ein Verständnis des Opfers als (quasi-)religiöse Handlung und Gabe hinaus auf die Position und Stimme der Geschädigten. Sie fragen danach, welche kulturellen Funktionen Opfernarrative im 20. und 21. Jahrhundert erfüllen.

Mit Beiträgen von Laura Beck, Klaus-Michael Bogdal, Stephan Braese, Matthias Buschmeier, Mandy Dröscher-Teille, Deborah Fallis, Saskia Fischer, Johannes Görbert, Michael Götting, Patrice Kodzo Abotsi, Alexander Košenina, Matthias N. Lorenz, Sebastian Schirrmeister, Sebastian Schweer und einem Interview mit Max Czollek.

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