Rohloff knöpft sich vor allem die Antiimperialisten und Kulturkritiker vor. Er lässt den ganzen Stuss Revue passieren, der linkssozialdemokratisch in der PDS, alt-stalinistisch in der Jungen Welt oder unorthodox-marxistisch bei den sogenannten Wertkritikern (Robert Kurz et al.) zum 11.09. geäußert wurde.
Felix Klopotek / Intro
Rohloff selbst meint, man habe den USA "das Recht zuzugestehen, sich gegen Verbrechen, wie sie am 11. September 2001 begangen wurden, zu wehren." Die Ursache des Terrors sei "selbstredend der Kapitalismus", weshalb der Terror nicht von diesem beseitigt werden könne. Der Terror aus der dritten Welt sei jedoch alles andere als eine Befreiungsbewegung und somit nichts, womit Menschen, die irgendwas mit Freiheit oder Sozialismus am Hut hätten, Partei zu gehen hätten. Weil er selbst kaum Antworten liefert, könnte man Rohloff mit der alten Leier 'Nicht meckern, besser machen' kommen, nähme aber damit seine Kritik nicht erst. Was er an Material vorlegt, ist schließlich durchaus erhellend.
Andreas Schnell / Uni Spezial |