Verbrecher Verlag

Startseite

Verlagsprogramm
(mit Bestellfunktion)


Belletristik

Sachbuch/Politik

Stadtbücher

Kunst/Comic

Schnäppchen

Vorschau/Vorbestellen

T-Shirts

CD / DVD

Warenkorb

vergriffene Titel

Verbrecherversammlungen

Lesungen

Textarchiv

AutorInnen

Newsletter

Tafelmuzak

Links

Kontakt

Das aktuelle Programm
zum Download



Fast letzte Erzählungen 2
Von Peter O. Chotjewitz
328 Seiten

14,00 € (0,00 SFr) 
 
ISBN : 978-3-940426-26-0
Textprobe : Fast letzte Erzählungen 2
Vor zwei Jahren erschien der erste Band der Fast letzte Erzählungen. Damals schrieb der Tagesspiegel: „Chotjewitz – nicht versöhnt, aber seit je irgendwie altersmilde – nimmt in diesen zwischen 1985 und 2006 entstandenen Erzählungen, Essays, Skizzen, Pamphleten und Statements tatsächlich Abschied: Es geht ums Sterben und Vermissen, um unerfüllte politische Hoffnungen und offene Rechnungen. (…) Doch Chotjewitz schwelgt nie in seinen Erinnerungen. Kurz bevor er sentimental wird, beauftragt er seinen Trotz und seinen Witz, die Sache wieder in Ordnung zu bringen.“
Auch in den Erzählungen dieses Folgebandes treten wieder seine „schwankenden Gestalten“ auf, wird Politisches erinnert, wird Literatur überprüft, wird die Nachkriegszeit, die ja immer eine Vorkriegszeit war und ist, hinterfragt und werden die 60er und 70er als Jahre des Aufbruchs gefeiert. Peter O. Chotjewitz amüsiert und ist amüsiert, versöhnt mit den Verhältnissen allerdings ist er tatsächlich nie.
 
Pressestimmen :
Die vier Bände „Fast letzte Erzählungen 1-4“ vereinen gewitzte Geschichten und unbestechliche Porträts. Sie tragen aber auch den Charakter einer Autobigrafie und geben damit Einblicke in eine sehr persönliche Schreibwerkstatt. Die insgesamt 2000 Seiten sind das Vermächtnis eines unabhängigen Geistes und glänzenden Stilisten – ein äußerst intelligentes Lesevergnügen.
Manfred Orlick / literaturkritik.de

Fesselnd erzählt er davon, wie es in einem hessischen Dorf während und nach der Nazizeit zuging. Und er komprimiert Geschichte in einem Satz, wenn er von den siebziger Jahren spricht, wo die "Mäntel so lang waren, dass man ein Dutzend Trotzkis hätte drin einwickeln können". Schon auf Seite 1 kokettiert er: "Man schrumpft dahin und macht gute Miene zum eignen Mittelmaß." Egal, sein neues Buch unterhält prächtig.
Cord Beintmann / Stuttgarter Zeitung

Die spinnen, die Deutschen! Mehr als das: Sie "weben, töpfern, schwärmen für kaltgepresstes Öl und manche laufen in knielangen, handgestrickten Hirtenmänteln herum." Zumindest in der Toskana. Mit spitzer Feder spießt der Erzähler auf, was sich da "Unweit Florenz" abspielt. Dazu viele andere Szenen und Skizzen aus dem Deutschen Alltag zwischen Münchner Räte- und Bundesrepublik, aus dem Weltkrieg und dem homosexuellen kleinen Grenzverkehr zwischen Ost und West. Am 14. Juni vor 75 Jahren in Berlin geboren, zählt der Jurist Peter O. Chotjewitz seit den sechziger Jahren zu den literarischen Stimmen der westdeutschen Linken.
Ulrich Baron / Spiegel online

Noch immer erklärt sich der erzählende, schreibende Weltbeobachter Chotjewitz zum Phantom, der erkennt, sich nicht wirklich erkannt zu haben bis auf die eine erlebte Selbsterfahrung: schreiben zu müssen, eine schriftstellende Existenz gelebt zu haben, die von sich sagen kann: „Mein Konzept bestand in lauter grundlosem Optimismus, der oft mit dem noch ungeflügelten Wort einherging: Morgen wird wieder ein glücklicher Tag gewesen sein..“ Wie facettenreich und exzentrisch sein Leben und seine Interessen in den fünf Jahrzehnten gewesen sind, das lässt sich aus der neuen (wie auch aus der ersten, vor drei Jahren erschienenen) Miszellen-Sammlung lustvoll und mit immer neuen Aha-Erlebnissen erlesen.
Erasmus Schöfer / WDR 3

Wer Chotjewitz liest, der vertreibt sich nicht die Zeit sondern den Zeitgeist, der zerstreut sich nicht sondern wird eingeladen, Sand ins Getriebe zu streuen und auch über den eigenen Schatten zu springen.
Harald Loch / Neues Deutschland