Anke Stelling

Anke Stelling, 1971 in Ulm geboren, absolvierte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie debütierte 1999 mit ihrem gemeinsam mit Robby Dannenberg verfassten Roman „Gisela“, den Isabelle Stever 2005 verfilmt hat – so wie 2010 die Erzählung „Glückliche Fügung“ und 2022 den Roman „Fürsorge“. Anke Stelling schreibt auch selbst Drehbücher sowie Romane für junge Leser*innen, zuletzt erschien 2020 der Kinderroman "Freddie und die Bändigung des Bösen".
Mit ihrem im Verbrecher Verlag veröffentlichten Roman „Bodentiefe Fenster“ (2015) stand sie auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2015 und der Hotlist der unabhängigen Verlage und wurde mit dem Melusine-Huss-Preis ausgezeichnet. Ihr Roman "Schäfchen im Trockenen" gewann 2019 den Preis der Leipziger Buchmesse. Im Juni 2019 erhielt sie außerdem den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. Seit 2021 arbeitet sie mit der Autorin und Regisseurin Lola Randl zusammen, in der ARTE-Mediathek erschien 2022 das Talkformat „Theorie und Praxis“ und beim Deutschlandfunk 2024/25 die Featurreihe „Es ist aus – und jetzt?!“ 2025 war Anke Stelling Schlusskolumnistin der Zeitschrift Merkur.

Foto © Nane Diehl