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Equal Care – Über Fürsorge und Gesellschaft

16,00 

Broschur, 160 Seiten

Auch als E-Book in allen einschlägigen Stores erhältlich (Epub / Mobipocket für 10,99 €).

Am Anfang und am Ende des Lebens sind wir darauf angewiesen, dass andere Menschen sich um uns kümmern, bedingungslos fürsorglich sind. Aber auch in den Jahren dazwischen: Wer kocht, räumt auf und putzt? Wer erzieht, betreut und pflegt? Wer hört zu und gibt Rückhalt? Wer ist bereit, die eigenen Wünsche zurückzustellen und sich hier und jetzt um andere zu kümmern? All diese Care-Aufgaben sind in unserer Gesellschaft sehr ungleich verteilt. Im professionellen Bereich sowie im Privaten.
Die Grundthese ist: Nur wenn Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern gerecht aufgeteilt wird, haben alle Menschen gleichermaßen die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe, politisch und wirtschaftlich, in Kultur und Wissenschaft, beruflich und privat, auf allen Ebenen und Hierarchiestufen. Ausgehend von den Fragen „Was ist Care?“ (mehr als pflegen und sauber machen), „Was ist Arbeit?“ (mehr als die reine Erwerbsarbeit auf jeden Fall) und „Wie privat ist Fürsorge eigentlich?“ (gar nicht) beschreibt das Buch die sozialen Verwerfungen, die der Gender Care Gap in den unterschiedlichen Lebens und Gesellschaftsbereichen nach sich zieht (ja, auch Männer sind davon betroffen). Wie kommt es, dass sich allen Erfolgen der Gleichstellungsbewegung zum Trotz im Sorgebereich so wenig verändert hat?

 

Inhalt

VORWORT

EQUAL CARE?
Eine erste Bestandsaufnahme

ZUR BEGRIFFSKLÄRUNG
Was ist Care?
Mental Load – die Last der Verantwortung
Who Cares?! – Ein Exkurs in Fragen I
Ein Kind kommt auf die Welt
Das Kind wird älter
Die Familie als Team
Später
Und was ist eigentlich Arbeit?
Gender Gaps – die heimliche Grundlage des Wirtschaftssystems

DER CARE GAP BEGINNT IM KINDERZIMMER
Frühkindliche Prägungen
Live fast, die young – das Paradoxon männlicher Sozialisation
Puppen haben keine Väter
Männliche Fürsorge unter Generalverdacht
Vorbilder und Normalität – Männer in der Pflege
Gendermarketing und die Macht der Bilder
Care Chains und die Auslagerung erzieherischer Verantwortung

VORAUSSCHAUENDE RÜCKSICHTNAHME – Lösungsansätze für ein altes Problem
Macht Care-Arbeit einsam?
Wie wir über Sorgearbeit reden
Fürsorgliche Kommunikation
Fürsorgliche Kommunikation in den Medien
Blickkontakt statt Rechthaberei
Teilen und Herrschen – die Aufspaltung der Gesellschaft
Führung ist Pflege
Ideale statt Machbarkeitsstudien
Care-Konten
Fürsorge im Unternehmen
Who Cares? – Exkurs in Fragen II
Unternehmerische Fürsorge
Ich sorge, also bin ich – ein neuer ökonomischer Imperativ
Fürsorgliche Erziehung
Erwerbsbiografie vs. Care-Biografie
Quality Time mit dem Care-Roboter
Umwelt und Technik
Zur Rolle des Staates

WEGE IN EINE FÜRSORGLICHE DEMOKRATIE

Grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Lebens- und Arbeitsbereiche aufgeteilt werden. Was allerdings dagegenspricht, ist die Hierarchie, die damit einhergeht. Dass das eine bezahlt wird, das andere unsichtbar bleibt und einfach vorausgesetzt wird.
Almut Schnerring und Sascha Verlan im Interview mit dem Spiegel

Care ist die Grundlage des Lebens. Wenn sich nicht ganz am Anfang des Lebens jemand um uns kümmert, würden wir gar nicht leben können.
Sascha Verlan im Interview mit dem neuen deutschland

[Die Ansätze] sind […] ein konkreter Entwurf für eine Verbesserung der Care-Verhältnisse.
Lisa-Marie Davies / Missy Magazine

In „Equal Care“ geht es aber nicht um Schuld, sondern darum, diese Entwicklungen zu erkennen und zu ändern. Dabei hinterfragt man zwangsläufig die eigene Erziehung, das eigene Umfeld, womöglich auch Karriereentscheidungen.
Lena Raffetseder / FM4

Papa in der Krise – Wie verändert sich die Vater-Rolle?
Sascha Verlan im Interview mit dem SWR2

In ihrem Buch zeigen Schnerring und Verlan, wie der »Gender Care Gap«, also das Missverhältnis zwischen der von Frauen und Männern beruflich und privat geleisteten Care-Arbeit, mit den anderen Gender Gaps – niedrige­res Einkommen und entsprechend niedrigere Renten für Frauen, geringeres Gesundheitsbewusstsein und niedrigere Lebenserwartung für Männer – in Beziehung steht. Sie fordern, Care-Arbeit von den Geschlechterrollen zu ­lösen.
Josefine Haubold / jungle.world

Sorgearbeit darf nicht länger an den Frauen hängen bleiben
Sascha Verlan im Interview mit dem rbb.kultur

Ihr Buch ist sehr anschaulich und verständlich geschrieben.
Bernd Hüttner / analyse & kritik

Ein guter und prägnanter Überblick, um sich mit der Care-Thematik vertraut zu machen.
Verena Huber / aep informationen

Fürsorge gerecht aufteilen
ver.di – Redaktion drei

Supernova sprach mit Sascha Verlan über Rollenbilder aus der Steinzeit (die wahrscheinlich progressiver waren als heute) und ob es okay ist, an Weihnachten auszurasten, weil beim Vorbereiten wieder nur die Frauen helfen.
Almut Schnerring und Sascha Verlan im Gespräch mit Radio Corax

In seiner umfassenden Betrachtung der Welt und der Care-Arbeit ist es das Buch der Stunde! Denn es bringt vieles positiv und visionär zusammen, was in der momentanen Situation gegeneinander ausgespielt wird. Ich empfehle es euch aus tiefster Überzeugung.
Jörg Petzold / FluxFM

Die Arbeit muss geteilt und organisiert werden.
Sascha Verlan im Gespräch mit Katja Weber im rbb

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Almut Schnerring und Sascha Verlan bei JETZT MAL KONKRET (rbb)

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